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Stadthagen Stadt Ahrens: Setzen Stadt nicht unter Druck
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Ahrens: Setzen Stadt nicht unter Druck
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17:35 06.11.2017
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STADTHAGEN/LAHDE

Auf der Homepage der Lahder Aktivisten heißt es: „Nach unseren jüngsten Informationen von der befreundeten Bürgerinitiative in Stadthagen scheint Ahrens dort der Politik damit zu drohen, den gesamten Betrieb nach Lahde zu verlegen, wenn der Rat in Stadthagen nicht dem Wunsch nach einer Betriebserweiterung in Form der Erweiterung der Asphaltproduktion von 120000 auf 190000 Tonnen nachkommt.“ Die Folge sei, dass es in Petershagen auch ein Asphaltmischwerk geben könne. Das bringe dann zusätzliche Gesundheitsgefahren, Gesundheitsbelästigungen und einen weiter erhöhten Lastwagen-Verkehr mit sich.

Der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative „Bürgerprotest Asphaltmischwerk Stadthagen“ (BI), Werner Schoch, dementierte auf Anfrage: „Wir haben keine Aussage gemacht, dass die Firma Ahrens die Stadt unter Druck setzt.“ Der BI-Vize setzte aber hinzu: „Allerdings haben wir auch von Gerüchten gehört, die Ähnliches behaupten.“

Stadthagen als Standort nicht infrage gestellt

Frank Rettig wundert sich als Firmensprecher von Ahrens über die Angaben auf der Homepage der Petershäger Initiative. Er betonte auf Anfrage, dass der Standort in Stadthagen keinesfalls infrage gestellt sei. Das würden auch die Investitionen vor Ort zeigen: Ein privater Bahnübergang sei eingeweiht worden und entlaste öffentliche Straßen, es gab neue Filteranlagen, die auftretende Gerüche auf ein Minimum reduzierten. Die Vermutungen von „Stoppt den Giftmüll! – Wir wehren uns“ seien „in keiner Form richtig“, sagte Rettig.

Zur Verwaltung in Stadthagen habe die Firma ein positives Verhältnis. Rettig: „Im Übrigen ist das Unternehmen sehr zufrieden mit der Entwicklung am Standort Stadthagen.“ Sowohl mit der Stadt als auch dem Landkreis gebe es einen regelmäßigen und konstruktiven Austausch.

Nach Firmenangaben sind in Stadthagen voriges Jahr rund 120000 Tonnen Asphalt produziert worden. Zudem seien 8000 Tonnen Baustoffe recycelt worden. mt/ssr

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