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Aktuelle Hilfe in Haiti und Mossul

Lutherischer Weltbund Aktuelle Hilfe in Haiti und Mossul

Die weltweite Not- und Entwicklungshilfe, vor allem die Flüchtlingshilfe, des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat im Mittelpunkt gestanden: Im Pfarrhof tagte in dieser Woche der Programmausschuss des Deutschen Nationalkomitees (DNK) des LWB.

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Reinhard Zoske (von links) begrüßt Maria Immonen und Florian Hübner im Pfarrhof.

Quelle: sk

Stadthagen. Vertreter der elf deutschen Mitgliedskirchen berieten darüber, wie finanzielle und humanitäre Hilfe noch besser fließen kann. Der Lutherische Weltbund mit Sitz in Genf ist eine internationale Gemeinschaft von 145 lutherischen Kirchen der Welt. In 98 Ländern gehören über 72 Millionen lutherische Christen den Mitgliedskirchen des LWB an.

Aktiv in 30 Ländern

Der Weltbund hilft derzeit in 30 Länder, ist mit über 5000 Mitarbeitern für viele Millionen Menschen da. Der LWB ist der fünftgrößte Partner der UNHCR, dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen. Die Zahlen teilte die Direktorin der Abteilung Weltdienst des LWB, Maria Immonen, im Pressegespräch mit. Die Finnin nahm als besonderer Gast an der Tagung in Bergkirchen teil. Immonen berichtete unter anderem über Einsätze des LWB mit hoher Aktualität: In Haiti wird Hilfe nach dem Tsunami geleistet. Im Irak bereiten sich LWB-Mitarbeiter auf eine Flüchtlingswelle aus Mossul vor.

Weiterhin werden in Jordanien syrische Flüchtling unterstützt. „Diese Leute wollen nicht nach Europa, die wollen zurück nach Syrien“, zeigte Florian Hübner auf, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Weltdienst beim LWB. Die aus ihrer Heimat über die Grenze Geflüchteten wollten nur in ihrem Land in Frieden leben.

Probleme, dass in muslimischen Länder eine christliche Organisation hilft, gebe es nicht, unterstrich Immonen, vielmehr eine hohe Akzeptanz. Im Rahmen des Weltdienstes werde nicht missioniert.

In der Schaumburg-Lippischen Landeskirche kümmert sich der Bergkirchner Pastor Reinhard Zoske darum, dass die Arbeit des LWB bekannt wird. Er informiert außerdem, wie man sich über Spenden hinaus einsetzen kann. Jugendliche will Zoske zu dem Thema vor allem über Musik erreichen.

Millionenhohe Spendengelder

Das DNK konnte laut Hübner im vergangenen Jahr 1,06 Millionen Euro von den elf deutschen Mitgliedskirchen zum LWB in Genf überweisen. Das Komitee unterstützt und koordiniert die Arbeit seiner Mitgliedskirchen im LWB und hilft dem LWB bei seiner Arbeit in Deutschland. In Hannover unterhält das DNK eine Geschäftsstelle, die in hoher personeller und inhaltlicher Überschneidung mit der Vereinigten Evangelischen-Lutherischen Kirche Deutschlands (VELKD) zusammenarbeitet. sk

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