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Alexey Kochetkow spielt in Martini-Kirche

Virtuosität fasziniert Alexey Kochetkow spielt in Martini-Kirche

 Beschwingte Musik hat Bernd Hellmann, Vorsitzender des Fördervereins ehemalige Synagoge Stadthagen, den Gästen in der Martini-Kirche versprochen und Wort gehalten. Der junge Geigenvirtuose Alexey Kochetkow, Rafael Espinoza (Bass), Peter Kuhnsch (Percussion) und Christian Varras (Gitarre) begeisterten mit einem Konzert unter der Überschrift „Wenn Paganini ein jüdischer Rockstar wäre.“

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Mit Gefühl: In der Martini-Kirche begeisterT Alexey Kochetkow an der Geige.

Quelle: sk

Stadthagen. Eingeladen zum Benefizkonzert zu Gunsten des Vereins hatte der Förderverein gemeinsam mit der St.-Martini-Gemeinde und mit Unterstützung der jüdischen Gemeinde Schaumburg. Er sei mit Musik aus aller Welt aufgewachsen, berichtete Kochetkow. In Smolensk in Russland ist der virtuose Geiger geboren, studierte dort klassische Musik, tourte jedoch schon als 17-Jähriger mit einer Band durch Europa.
In der Martini-Kirche gab es sehr tief bewegende, fröhliche und vor allem exzellent musizierte Kompositionen zu hören, jeweils erläutert von Kochetkow oder einem Kollegen, so ein Klezmer-Potpourri, spanisch-jüdische Lieder, und ein Lied aus Mazedonien.
Was das Quartett auch spielte, meistens klang die Percussion arabisch und die Gitarre spanisch. An Letzterer war Cristian Varras zu hören, ein ausgebildeter Flamenco-Spieler aus Chile. Varras begeisterte mit einem Solo, „inspiriert vom Palast der Alhambra“.
Wie der arabische Sound zustande kommt, erläuterte Peter Kuhnsch, der seine vielfältigen Instrumente vorstellte, das arabische Tamburin, Becken aus Istanbul, indische Fußglocken, die Cajón, auf der er trommelte, und vor allem die Darbuka, ein Bechertrommel, die auf dem Knie gespielt wird. Und Kuhnsch erklärte den arabischen Rhythmus, eine Mischung aus wechselnden Taktbetonungen, die für den abendländischen Laien schwer nachzuspielen sind. Klatschend und lachend durften es die Konzertgäste versuchen. Dabei blieb es. Umso mehr faszinierte die Virtuosität der Musiker.

sk

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