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Alle wollen eine Auswertung

Wilhelm-Busch-Tage Alle wollen eine Auswertung

Auf eine gründliche Auswertung der für den 3. und 4. September geplanten ersten Wilhelm-Busch-Tage legen die Ratsgruppen großen Wert. Indessen zeigen sich die Fraktionen erleichtert darüber, dass die noch bis vor Kurzem bestehende Finanzierungslücke von 20000 Euro durch den Zuschuss einer Kulturstiftung geschlossen werden konnte (wir berichteten).

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Wilhelm Busch

Quelle: dpa

STADTHAGEN. „Wir sind froh, dass die Deckungslücke endlich zu ist“, sagt der rot-grüne Gruppensprecher Jan-Philipp Beck: „Es ist positiv zu bewerten, dass die Veranstaltung jetzt stattfinden kann.“ SPD/Grüne begrüßen es laut Beck, dass neue Veranstaltungsformate wie dieses ausprobiert werden.

Allerdings wird die rot-grüne Ratsgruppe nach den Worten von Beck hinterher darauf bestehen, dass eine sorgfältige Auswertung vorgenommen wird. 70000 Euro als Kostenbudget für ein zweitägiges Event „ist ein recht hoch angesetzter Betrag“, so der Gruppensprecher. 31000 Euro davon fließen aus dem städtischen Haushalt. „Da wollen wir schon wissen, ob sich der Finanzeinsatz gelohnt hat“, fordert Beck. Insbesondere sei zu evaluieren, ob die Innenstadt wie gewünscht belebt worden ist und wieviele Besucher die Festivität angezogen hat. Außerdem müsse per Fragebogenaktion geklärt werden, wie zufrieden die Gäste gewesen sind und wo sie Kritik zu üben haben. Vom Ergebnis dieser Auswertung müsse abhängig gemacht werden, führt Beck aus, ob die Wilhelm-Busch-Tage wie derzeit geplant alle zwei Jahre im Wechsel mit den Tagen der Weserrenaissance stattfinden sollen.

Event soll dauerhaft eingerichtet werden

„Schön, dass das geplante Programm nun vollumfänglich umgesetzt werden kann“, begrüßt CDU-Fraktionschef Heiko Tadge den Zuschuss. Die Union sei gespannt, wie die Wilhelm-Busch-Tage angenommen werden. 70000 Euro als Kostenpunkt sei „eine stolze Summe“, so Tadge. Da stelle sich die Frage, welchen Nutzen Stadthagen daraus ziehen wird: „Wieviel Gäste werden angelockt, welche Kaufkraft wird angezogen, wie verbessert sich dadurch das Image der Kreisstadt?“ Die CDU strebe freilich keine professionelle Evaluierung an. „Wir sehen das entspannt, es reicht, wenn wir das hinterher im Sinne einer Auswertung miteinander besprechen.“ Der Union sei eigentlich an einer engen Kooperation mit Wiedensahl gelegen, fügt Tadge hinzu: „Diese Kommune hat sich nun leider heraus gestohlen.“ Er hoffe sehr, dass sich das in Zukunft ändere, so Tadge.

Die Erweiterung des hiesigen Veranstaltungsspektrums durch die Wilhelm-Busch-Tage sei sehr zu begrüßen, sagt Lothar Biege namens der WIR/FDP-Gruppe. Das Event sollte dauerhaft eingerichtet werden, meint er. Gleichwohl sei eine Auswertung erforderlich – wenn die Kosten überschaubar bleiben, auch in professionellem Rahmen. „Wenn die Sache ein richtiger Bringer wird, könnte der städtische Finanzierungsanteil auch noch erhöht werden.“ ssr

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