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Stadthagen Stadt Alles hängt von Fördertöpfen ab
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Alles hängt von Fördertöpfen ab
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00:21 31.01.2015
Im Neubaugebiet Helsengrund gibt es nach Auskunft des Breitbandexperten der Stadtverwaltung eine minimale Breitbandversorgung mit unter sechs Megabit pro Sekunde. Quelle: rg
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Stadthagen.

Speziell im Bereich der Haberkamp- und der Bachstraße sowie im Neubaugebiet Helsengrund gibt es nach Auskunft des Breitbandexperten der Stadtverwaltung, Jörg Schädel, nur eine minimale Versorgung mit unter sechs Megabit pro Sekunde (Mbit/Sek). Wie Mitglieder des Wendthäger Ortsrats berichten, haben wiederholt Ansiedlungswillige aus diesem Grund davor zurückgescheut, nach Wendthagen zu ziehen. Auch Wegzüge seien schon angedroht worden, heißt es.

Geschlossen worden sind im zweiten Halbjahr 2014 Lücken in Hörkamp-Langenbruch und in Obernwöhren. In diesen Ortsteilen sind laut Schädel jetzt 97 Prozent der Haushalte zumindest mit 16 Mbit/Sek versorgt. Doch in Wendthagen und in anderen Randbereichen der Stadt hat sich seit einiger Zeit nichts mehr bewegt.

Verwiesen wurde dabei von der Stadtverwaltung stets auf den noch ausstehenden kreisweiten „Strukturplan Breitband“. Dieser liegt nach Mitteilung von Dieter Brennecke, Breitband-Beauftragter der Kreisverwaltung, aber seit Kurzem vor. Der Plan zielt auf eine flächendeckende Versorgung mit 30 Mbit/Sek. Wie die Autoren des Plans Grundstück für Grundstück dokumentieren, liegt ein Viertel aller Haushalte in Schaumburg, nämlich etwa 20 000, unterhalb dieser Marke – nahezu alle in ländlichen Gebieten oder in städtischen Randbereichen wie etwa der gesamten Bergkette. In Stadthagen sind, gemessen an dieser Vorgabe, insgesamt mehr als 3000 Haushalte unterversorgt.

Auf Grundlage dieses Plans wollen Kreis- und Stadtverwaltung nun mit Netzbetreibern verhandeln, wie die vorhandenen Lücken geschlossen werden können. Anfang Februar will sich Schädel bei den Autoren des „Strukturplans Breitband“ von der Fachfirma LAN-Consult (Hamburg) über mögliche Verhandlungsstrategien informieren.

Netzbetreiber werden nach Auskunft von Brennecke und Schädel nur in dem Rahmen investieren, der sich für sie rechnet. Insofern werden so genannte „Wirtschaftlichkeitslücken“ entstehen. Diese zu füllen, „wird bei der Haushaltslage Stadthagens mit eigenen Finanzmitteln nicht möglich sein“, ist Schädel sicher. „Denn da sind wir allein für Wendthagen wohl schnell bei mehreren hunderttausend Euro“.

Daher hänge alles von vielfach angekündigten bundesweiten Fördertöpfen, die auch viel EU-Mittel beinhalten sollen, ab, bekräftigt Schädel. Nach Kenntnis von Kurt Brandt, bei der Kreisverwaltung für die Breitband-Koordination zuständig, soll die Förderkulisse „im Laufe dieses Jahres stehen“. Der weitere Fortschritt etwa an der Bergkette hängt nach den Worten Schädels also ganz davon ab, „wann wir an Fördertöpfe herankommen“. ssr

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