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Stadthagen Stadt „Alles ist zentimetergenau geplant“
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt „Alles ist zentimetergenau geplant“
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06:18 06.05.2012
Noch ist die Halle leer: Hier soll Anfang Juli der Media-Markt-Standort seine Pforten öffnen. Quelle: Foto: rg
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Stadthagen (ssr). „Es geht einem immer wieder so: Wenn man heute in der riesigen, noch völlig leeren Halle steht, kann man kaum glauben, dass dort schon in acht Wochen der Betrieb läuft.“ Zu diesem Erstaunen bekennt sich der Nienburger Bath, obwohl dieser als „alter Hase“ mit 20-jähriger Berufserfahrung bei Media-Markt schon so manche Filial-Eröffnung miterlebt hat.

Noch in vollem Gang ist der Innenausbau jener 2500 Quadratmeter, die Media Markt als Mieter in der Kaufland-Immobilie belegt. Die beiden Gebäudeteile sind mittlerweile durch eine Innenwand abgetrennt, in die ein Rolltor als Zugang zum Elektronik-Fachmarkt eingebaut wird.
Auf insgesamt 600 Quadratmeter entstehen Büros und Sozialräume sowie ein Lager. Die Verkaufsfläche erstreckt sich auf 1900 Quadratmeter. Teppichboden und viele hundert Regalmeter müssen bis zum 11. Juni installiert sein.

Das Gros der Bau-, Handwerks- und Einrichtungsarbeiten wird laut Bath von „Rahmenvertragsfirmen“ erledigt. Diese arbeiten bundesweit für Media Markt, „kennen unser Markt-Format in- und auswendig und sind in der Zusammenarbeit perfekt aufeinander eingespielt“, so der Geschäftsführer: „Da ist im Vorfeld alles zentimetergenau geplant, bis zur exakten Platzierung jedes Regals und dessen kleinster Schraube.“ Zusätzlich kämen aber auch örtliche Firmen zum Einsatz, speziell später bei Wartung und Reparatur.

Vom 11. Juni an ist der Endspurt geplant. Nicht weniger als 45 000 Artikel müssen von da an bis zum Monatsende angeliefert und eingeräumt werden: „In dieser Zeit werden viele Sattelschlepper durch Stadthagen fahren“, so Bath. Das Einsortieren ist bereits Aufgabe des neuen Mitarbeiter-Teams (siehe Kasten), das in dieser Zeit freilich noch zusätzliche Verstärkung erhält.

Das Sortiment werde auf einen eher ländlichen Standort und auf die Stadtrandlage der Filiale abgestimmt, berichtete Bath. So werde die Abteilung für CDs und Filme „nicht so groß dimensioniert wie etwa in Berlin-Mitte, wo mehr Laufkundschaft ist“, nannte der Geschäftsführer ein Beispiel für diese Strategie.

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