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„Alte Zeiten aufleben lassen“

Stadthagen / Lesung „Alte Zeiten aufleben lassen“

Etwa 50 Zuhörer haben sich am Sonnabend im Obergeschoss der Buchhandlung Schmidt in Stadthagen versammelt, um dem Autor und Journalisten Jan Beinßen zu lauschen. Der Weserbergland-Krimi „Steinzeichen“, aus dem er einige Textpassagen vorlas, ist schon der zweite Heimatkrimi des Autors.

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In seinem neusten Heimatkrimi beschreitet Jan Beinßen vertraute Pfade

Quelle: tbh

Stadthagen (tbh) . Im Buch geht es um den Diebstahl einer Dinosaurierfährte aus dem Obernkirchener Steinbruch. Und wie es sich für einen Krimi gehört, taucht plötzlich auch noch eine Leiche auf.

Passenderweise gab es für die Gäste zur Begrüßung Glückskekse. In dem asiatischen Gebäck bekommt die Hauptfigur Lukas Kowalski in dem Buch nämlich merkwürdige Botschaften. Um nicht zuviel zu verraten, las der Autor einige Absätze aus den ersten Kapiteln vor und erklärte zwischendurch die Zusammenhänge.

Der neue Weserbergland-Krimi führte Beinßen nicht nur in die Welt der Archäologie, sondern auch in seine alte Heimat. „In dem Buch habe ich quasi alte Zeiten noch einmal aufleben lassen können.“

Die Hauptfigur Kowalski arbeitet bei einer Versicherung in Hannover und wird nach einem groben Fehler seinerseits in eine Zweigstelle in Hameln versetzt. „Die Wohnung in der Kowalski wohnt, war meine frühere Wohnung, er geht quasi auch meinen frühren Arbeitsweg und kehrt in meiner Lieblingskneipe ein“, verreit Beinßen, der vier Jahre lang in Hameln gelebt und gearbeitet hat.

Da es ihn mittlerweile aber nach Nürnberg verschlagen hat, konnte er nicht alle Recherchen zu dem Buch selbst übernehmen.  „Ich konnte glücklicherweise eine ehemalige Kollegin von mir einspannen, die bekam regelmäßig Anrufe und musste für mich dann zum Beispiel nachschauen wie dieses oder jenes Gebäude oder Fachwerk genau aussieht“, erklärte er. Weil Beinßen nach eigenen Angaben die typischen Polizeikrimis nicht so mag, lässt er in seinen Büchern statt Kommissare lieber Versicherungsangestellte oder wie in seiner Paul Flemming-Reihe Fotografen ermitteln. Auf die Frage warum er sich dem Krimigenre verschrieben habe antwortete er: „Krimis kann ich offenbar an besten, an allem anderen was ich versucht habe, hatten die Verlage nicht wirklich Interesse.“ Krimis schreiben mache ihm aber auch am meisten Spaß.

„Der Krimi in Dose“- eine Kurzgeschichte als Puzzle ist der neuste Clou. Aber auch seine frühren Werke fanden bei den Besuchern reißenden Absatz. Im Anschluss an die Lesung  wurden asiatische Häppchen und Sekt serviert, während Beinßen fleißig Autogramme gab und für Fragen zur Verfügung stand.

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