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„Am Bedarf orientiert“

Stadthäger Rat „Am Bedarf orientiert“

Einmütig hat der Rat der Stadt eine Richtlinie zur Förderung von Kinder- und Jugendarbeit beschlossen. In diesem Regelwerk ist festgelegt, nach welchen Kriterien Zuschüsse an die Jugendarbeit von örtlichen Vereinen, Verbänden und anderen Organisationen vergeben werden können.

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Quelle: PR

STADTHAGEN. Im städtischen Haushalt stehen dafür jährlich rund 5600 Euro zur Verfügung. Rat und Verwaltung hatten wie berichtet in einem Workshop mit Vertretern von Vereinen, Verbänden und KIrchen eruiert, welche Bedarfe für eine Förderung vorliegen. Daraufhin war die Richtlinie erstellt worden.

Die Art und Weise der Entstehung der Richtlinie ist nach den Worten von Thomas Pawlik (SPD), dem Vorsitzenden des zuständigen Fachausschusses, „ein gutes Beispiel dafür, wie man politisch auf einem geeigneten Wege ein für alle positives Ergebnis erzielen kann“. Die Richtlinie orientiere sich „am Bedarf der Betroffenen“, fügte Pawlik hinzu.

„Genau der richtige Weg“

CDU-Fraktionssprecher Heiko Tadge stimmte zu: „Das ist ein positives Signal an die Bürgerschaft, dass wir vernünftig und sachorientiert zusammenarbeiten können“. Die Fraktionen sowie die Verwaltung hätten sich in dieser Sache „die Bälle zugespielt“. Der Workshop mit den Vertretern der Einrichtungen, in denen ehrenamtlich Jugendarbeit betrieben wird, sei „genau der richtige Weg gewesen“, befand Tadge. Zwar könne die Stadt „für diesen Zweck keine enormen Summen ausschütten“, gleichwohl handele es sich bei den Zuschüssen „um eine Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit im Bereich der Jugendarbeit“, fügte Tadge hinzu.

Richard Wilmers (WIR) betonte, es sei eine „gute Klärung“, dass in der Richtlinie nunmehr unmissverständlich festgelegt sei, dass die Förderung nur mit Blick auf Stadthäger Jugendliche gewährt wird. Lothar Biege (FDP) betonte, die Richtlinie bedeute „eine Entlastung für die Vereine, die jetzt genau wissen, wie sie Förderanträge stellen können“. Der Workshop habe zu einem guten Ziel geführt. ssr

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