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An der Kapelle wird gebuddelt

St.-Martini-Friedhof Stadthagen An der Kapelle wird gebuddelt

Auf dem St.-Martini-Friedhof in Stadthgaen rücken am kommenden Dienstag die Bauarbeiter an. Bis mindestens Ende Mai werden Schäden am Kanalnetz behoben sowie Wege neu gepflastert, wie Friedhofsverwalter Gerd Giesendorf mitteilt.

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Die Birken sind weg, nun lässt die Kirchengemeinde Kanäle sanieren und Wege pflastern.

Quelle: tro

STADTHAGEN. Die Arbeiten betreffen demnach das nähere Umfeld der Kapelle sowie den Weg von der Straße Hinter der Burg bis hin zu dem kleinen Kirchenbau.

 Im Zuge der Bauarbeiten werde es zu Lärmbelästigungen kommen, kündigt Giesendorf an. Um keine Beerdigungen oder Trauerfeiern zu stören, würden zu eben diesen Zeiten nur lärmreduzierte Arbeiten vorgenommen. „Trotzdem ist mit leichten Beeinträchtigungen zu rechnen. Wir versuchen aber, diese auf ein Mindestmaß zu reduzieren“, verspricht der Friedhofsverwalter.

 Zudem werden die entsprechenden Bereiche für die Zeit der Bauarbeiten abgesperrt, was kleinere Einschränkungen für die Friedhofsbesucher mit sich bringt. Auch Jogger und Spaziergänger sind davon betroffen, da viele Stadthäger den Weg über den Friedhof als Abkürzung zwischen Ostring und Martin-Luther-Straße nutzen. Mit rund acht Hektar Fläche und 6200 Grabstätten ist der Friedhof der größte in der Kreisstadt.

16 Birken gefällt

 Um sämtliche Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, werden die Bauarbeiten in drei Abschnitte unterteilt: Zunächst nehmen sich die Arbeiter je eine Seite der Kapelle vor, dann die Zuwegung. Die Kosten für die gesamte Maßnahme trägt die St.-Martini-Kirchengemeinde, der das Grundstück gehört. Über die genaue Höhe sei aber Stillschweigen vereinbart worden, so Giesendorf.

 Die Schäden am Kanalnetz des Friedhofs waren im Februar während einer sogenannten TV-Kanalinspektion entdeckt worden. Wie sich dabei herausstellte, hatten die Wurzeln der Bäume in der Birkenallee die Abflüsse sowie weitere Teile der Kanäle beschädigt. Dadurch konnte das Wasser nach starken Regenfällen nicht richtig abfließen und sorgte immer wieder für Überschwemmungen.

 Um weitere Schäden zu vermeiden, waren nach der Inspektion 16 Birken gefällt worden, die die Probleme mit dem Kanal und den Abflüssen verursacht hatten. An ihrer Stelle sollen im Anschluss an die Bau- und Sanierungsarbeiten acht Zierkirschen gepflanzt werden. tro

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