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Andere Städte setzen auf Prävention

Weihnachtsmarkt Stadthagen Andere Städte setzen auf Prävention

Während die städtischen Kontrolleure mehrfach Strafzettel gegen Beschicker des Stadthäger Weihnachtsmarktes verhängt haben, zeigt der Blick ins Umland: Es geht auch anders.

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Für Lieferverkehr ist die Stadthäger Fußgängerzone in bestimmten Zeiten freigegeben.

Quelle: rg

Stadthagen. „Bei uns hat es bisher keine Probleme gegeben“, berichtet Marktmeister Daniel Jakschik aus Rinteln. Grundsätzlich sei die Fußgängerzone bis 11 Uhr für den Lieferverkehr freigegeben. Auch abends nach Geschäftsschluss sei das Be- und Entladen möglich.

Wichtig sei, bei den Kontrollen das richtige Fingerspitzengefühl zu zeigen, meint Jakschik. „Wir haben schließlich ein Interesse daran, dass der Weihnachtsmarkt erfolgreich ist. Und dazu gehören auch zufriedene Markthändler.“

Die Stadt stehe daher in engem Kontakt zu den Beschickern, über etwaige Probleme werde bereits im Vorfeld gesprochen. „Und wenn ich sehe, dass ein Auto zu lange in der Fußgängerzone hält, spreche ich den Händler einfach direkt an“, erklärt Jakschik. „Das hat mit Prävention zu tun. Man sollte mit offenen Augen durch die Stadt gehen, dafür werden wir schließlich bezahlt.“

Auch in Bückeburg hat es nach Angaben von Bernd Bartelsmeier vom städtischen Ordnungsamt bisher keine Probleme zwischen Kontrolleuren und Beschickern gegeben. „Natürlich gucken wir mit der gebotenen Zurückhaltung und Fingerspitzengefühl“, sagt Bartelsmeier.

Allerdings sei auch in Bückeburg ein Verwarngeld fällig, „wenn ein Fahrzeug minutenlang in der Fußgängerzone steht, ohne dass ein Ladevorgang ersichtlich ist“. Sollte es sich dabei um ein Missverständnis handeln, müsse dies im Nachhinein im Rahmen einer Anhörung geklärt werden.

Das schreiben SN-Leser auf Facebook

Das Vorgehen der Stadthäger Verwaltung schlägt derweil in den sozialen Netzwerken hohe Wellen. Sogar ein Spendenaufruf für eine der betroffenen Beschickerinnen wurde gestartet. Das schreiben SN-Leser bei Facebook:

Kerstin Schönen: „Wie kann man nur so starrsinnig sein. Wer macht sich bei so einem Schwachsinn noch die Mühe, dort einen Stand auf zu machen. Mir fehlen die Worte.“

Karsten Richter: „Habe Bedenken, dass der Weihnachtsmann nicht kommt, Schlitten kriegt auch ein Ticket!“

Peter Unnebrink: „Wenn die Stadt an die Händler vom Weihnachtsmarkt Tickets verteilt, muss man sich nicht wundern, wenn sie nächstes Jahr nicht wieder kommen.“

Thorsten Elberg: „Jetzt wird nicht nur möglichen Kunden Stadthagen vermiest, jetzt jagt man auch noch die letzten Händler, die überhaupt noch kommen (siehe Jahrmarkt Enzer Straße früher), weg. Kann nicht jemand die Verantwortlichen in Stadthagen nach Bückeburg oder Rinteln zum Lehrgang schicken? Die zeigen denen dann schon, wie man die Stadt mit Kunden füllt!“

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