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Stadthagen Stadt Angst vor Altersarmut
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Angst vor Altersarmut
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00:29 06.03.2015
Auf dem Schulhof der IGS in Stadthagen machen die angestellten Mitarbeiter an Schulen sowie Gewerkschaftsfunktionäre Druck.  Quelle: ssr
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Stadthagen

Anschließend fuhren sie zu einer Kundgebung nach Hannover. Mit dem öffentlichen Auftritt wollten sie ihrer Forderung nach 5,5 Prozent mehr Gehalt Nachdruck verleihen.

 Zu den Betroffenen zählen angestellte Lehrer, Schulsozialarbeiter, Schulassistenten, Erzieher und pädagogische Mitarbeiter. Als kreisweite Sprecherin für diese betonte Sabine Matthias vom Personalrat der IGS in Stadthagen, bei dem Warnstreik gehe es darum, Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber aufzubauen. Wenn der niedersächsische Finanzminister Peter-Jürgen Schneider mit der Kürzung der Betriebsrente im Gegenzug zu Gehaltserhöhungen drohe, „dann ist das schrecklich“, so Matthias: „Da würden Viele in die Altersarmut gedrängt.“

 Der Kreisvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Friedrich Lenz, bedauerte, „dass die Front der Arbeitgeber zunehmend verhärtet ist“. Den Betroffenen gehe es darum, „nicht von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt zu werden“. Das sei „eine Frage der Fairness in der Gesellschaft“. Lenz’ Stellvertreter Sebastian Freudenberger schimpfte, wenn der Finanzminister als Reaktion auf die Gehaltsforderungen sogar mit Stellenstreichungen drohe, „dann ist das Erpressung und eine absolute Unverschämtheit“. ssr

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