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Anklage gegen Stadthäger erhoben

35-Jähriger soll Frau verprügelt und Wohnung angezündet haben Anklage gegen Stadthäger erhoben

Die Staatsanwaltschaft Bückeburg hat Anklage gegen einen 35-jährigen Stadthäger erhoben. Ihm werden unter anderem schwere Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

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Quelle: dpa

Stadthagen (vin). Der Angeschuldigte soll am Abend des 29. August in die gemeinsame Wohnung mit seiner Frau und den drei Kindern in einem Mehrfamilienhaus an der Gubener Straße eingebrochen sein. Dann soll er die Räume verwüstet und anschließend ein Feuer gelegt haben. Seine Frau und die Kinder waren zu diesem Zeitpunkt nicht in der Wohnung (wir berichteten).

In der Folge des Brandes erlitten dennoch drei Hausbewohner – eine Frau und zwei Kinder – Rauchgasvergiftungen. Der Mann flüchtete und tauchte unter. Drei Tage später konnten ihn Beamte festnehmen. Er kam in Untersuchungshaft.
An der Wohnung entstand erheblicher Sachschaden. Die Familie des Angeklagten kam bei Bekannten unter.

Am Morgen des Brandanschlages hatten Polizeibeamte den Mann erst der gemeinsamen Wohnung verwiesen, nachdem er seine Frau wiederholt verprügelt hatte. Ein Tag zuvor war der Stadthäger einer Streifenwagenbesatzung gleich mehrfach wegen Trunkenheitsfahrten ins Netz gegangen, der Wagen war sogar zwischenzeitlich sichergestellt worden.

Doch die Taten, die dem 35-Jährigen zur Last gelegt werden, reichen noch weiter: Es geht außerdem um vorsätzliche Körperverletzung, versuchte Erpressung sowie Nötigung.
Staatsanwalt Nils-Holger Dreißig teilt mit: „Im Falle einer Verurteilung wegen schwerer Brandstiftung droht dem Angeschuldigten eine Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr.“
In der Anklageschrift sind unter anderem 30 Zeugen und ein Brandsachverständiger als Beweismittel aufgeführt. Das Schöffengericht Stadthagen prüft zurzeit, ob es die Anklage zulässt und das Hauptverfahren eröffnet. Der Angeschuldigte sitzt seit Anfang September in Untersuchungshaft.

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