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Antisemitismus in der heutigen Zeit

Stadthagen / Ausstellung Antisemitismus in der heutigen Zeit

Mit dem Gedenktag der Reichspogromnacht (9. November) rückt der Begriff Antisemitismus wieder in den Vordergrund. Die Oberstufe der Integrierten Gesamtschule (IGS) hat das zum Anlass genommen, eine Ausstellung mit der Überschrift: „Man hat sich daran gewöhnt – Antisemitismus in Deutschland heute“ zu eröffnen.

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Die Schüler des zwölften Jahrgangs (und Eberhard Koch) diskutieren über die Inhalte der Ausstellung. 

Quelle: mak

Stadthagen (mak). Die Schautafeln sind von der „Amadeu Antonio Stiftung“ aus Berlin zur Verfügung gestellt und für Projekte in Niedersachsen dupliziert worden.
Die Ausstellung besteht aus fünf beidseitig gestalteten Tafeln. Diese informieren darüber, was Antisemitismus eigentlich ist und wie sich dieser heute im Alltag zeigt.

Dokumentiert wird auch die historische und globale Dimension des Antisemitismus. Thema ist zudem die Verbreitung von Antisemitismus unter Jugendlichen heute. Die Ausstellung soll im Laufe der Zeit durch Tafeln über aktuelle antisemitische Vorfälle in Stadthagen ergänzt werden.

Einer der Gründe für diese Ausstellung sei, dass der Antisemitismus im völligen Gegensatz zur Demokratie stehe, erklärte Eberhard Koch in seiner Ansprache an die anwesenden Schüler und Lehrer. „Es handelt sich um Ideologien, die in unsere Gesellschaft nicht hineingehören und trotzdem sind sie da“, mahnte Koch. Nach seinen Angaben gebe es noch immer einen Bodensatz von 15 bis 20 Prozent in der Gesellschaft, bei dem rechte Parolen fruchten.

Zur Ausstellung soll ein Begleitprogramm, bestehend aus Vorträgen und Workshops für die Schüler, angeboten werden. „Den Schülern soll vermittelt werden, wie wichtig es ist, selber zu denken und sich nicht von Parolen beeinflussen zu lassen“, erklärte Dirk Assel von der DGB-Gewerkschaftsjugend.

Die Ausstellung wird noch bis Freitag, 23. November, in der neu gestalteten Aula der IGS-Oberstufe, Schulstraße 20, zu sehen sein. Während der Schulzeit ist die Ausstellung auch für die Öffentlichkeit und andere Schulen zugänglich. Eberhard Koch empfiehlt allen Interessierten sich telefonisch unter (0 57 21) 8 90 13 30 anzumelden, damit ein Schüler oder eine Lehrkraft für eine Führung zur Verfügung stehen können.

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