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Anwohner in Angst: Wieder ein Brand

Stadthagen / Feuerteufel? Anwohner in Angst: Wieder ein Brand

Ein Schuppen in einem Schrebergarten am Nordwall hat am frühen Mittwochnachmittag gebrannt. Das Feuer griff teilweise auf die umstehenden Bäume über. Seit Tagen halten die Brände in Stadthagen Bevölkerung, Polizei und Feuerwehr in Atem. An einen Zufall scheint kaum noch jemand zu glauben. In der Innenstadt geht die Angst vor einem mutmaßlichen Feuerteufel um.

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Diesmal brennt ein Schuppen in einem Schrebergarten am Nordwall. Die Brandserie verängstigt die Anwohner der Innenstadt. 

Quelle: rg

Stadthagen (jcp). „Das ist doch kein Dummerjungenstreich mehr“, sagte ein 63-jähriger Anwohner, während in einigen Metern Entfernung die Flammen bis in die Spitzen der Tannen schossen. Dichter Rauch hüllte den Nordwall ein, das Knacken der brennenden Tannennadeln erfüllte die Luft. Einige Passanten fotografierten das Geschehen mit dem Handy. „Da steckt was dahinter“, meinte der Anwohner. „Irgendein Pyromane.“

Ein Beisteher schlug die Gründung einer Bürgerwehr vor. Auffällig sei seiner Meinung nach, dass „es“ offenbar immer früher am Tage passiert. „Es ist fast, als wenn einer darum bettelt, erwischt zu werden.“

Angst um ihre über 80-jährigen Eltern hat eine 51-Jährige, die in der Nähe der Niedernmühle lebt. Das Feuer war gegenüber des historischen Gebäudes ausgebrochen. „Das wirkt alles so willkürlich“, sagte die Stadthägerin. „Man weiß ja nicht, wo da die Hemmschwelle liegt.“ In der Nähe des abgebrannten Schuppens liegt der Spielplatz des Kindergartens Herminenstift.

Den Einsatz der Feuerwehr Stadthagen leitete Frank Marx, dem zufolge der Hinweis auf den Brand um 14.13 Uhr eingegangen ist. Insgesamt waren 21 Brandschützer mit drei Fahrzeugen im Einsatz. Der Schuppen ist nach Feuerwehrangaben vollständig niedergebrannt.

Nach Angaben von Michael Panitz von der Stadthäger Polizei haben die Beamten in der Umgebung des Brandherdes Ausschau nach Verdächtigen gehalten – erfolglos. Einen konkreten Verdacht gegen eine Person oder eine Gruppe gebe es nicht. Auch „Trittbrettfahrer“ könnten die Ermittler als Täter zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausschließen.

Zum entstandenen Sachschaden konnte die Polizei keine Angaben machen. Verletzte habe es nicht gegeben.

Angst um ihre über 80-jährigen Eltern hat eine 51-Jährige, die in der Nähe der Niedernmühle lebt. Das Feuer brach gegenüber des historischen Gebäudes aus. „Das wirkt alles so willkürlich“, sagte die Stadthägerin. „Man weiß ja nicht, wo da die Hemmschwelle liegt.“ In der Nähe des abgebrannten Schuppens liegt der Spielplatz des Kindergartens Herminenstift.

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