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Stadthagen Stadt Arbeiten am Schlossgartencafé eventuell noch 2016
Schaumburg Stadthagen Stadthagen Stadt Arbeiten am Schlossgartencafé eventuell noch 2016
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00:16 27.10.2016
Quelle: Archiv
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Stadthagen

Wie berichtet, hatte sich der Rat vor der Sommerpause mit seiner rot-grünen Mehrheit gegen einen großen Umbau und für eine „kleine Lösung“ entschieden. Diese sieht laut Theiß die Wiederherstellung des Vorbaus in bisheriger Gestalt, abgesehen von einer großzügigeren Fensterfront, vor. Auch das vom Brand besonders in Mitleidenschaft gezogene Nebengebäude soll in alter Form wieder erstehen. Abgedeckt werden sollen diese Gebäudeteile durch ein Zinkdach. Als Kostenobergrenze sieht die „kleine Lösung“ nach Angaben von Theiß eine Summe von 140.000 Euro vor.

Architekt erstellt planerisches Gutachten

Mit einem entsprechenden Gutachten auf Grundlage dieser Vorgaben wurde der Architekt Horst Dieter Faltz (Groß Hegesdorf) beauftragt. Dieser hat nach den Worten von Theiß die Bausubstanz intensiv untersucht, um anschließend ein planerisches Gutachten zu erstellen. Dieses soll dem Verwaltungsausschuss im November vorgelegt werden. Daraus soll nach Darstellung des Bürgermeisters hervorgehen, was an angedachten Maßnahmen in dem vorgegebenen Kostenrahmen machbar ist: „Dann werden wir sehen, ob die Politik uns die Zustimmung dafür gibt.“

Ein Ja vorausgesetzt, sollen die Bauarbeiten nach Vorstellung von Theiß noch in diesem Jahr beginnen. Spiele im Winter das Wetter mit, sei im Idealfall eine Fertigstellung im Laufe des kommenden Frühjahrs denkbar.
Unabhängig davon, ob dies gelingt oder nicht, ist es laut Theiß in jedem Fall das Ziel der Stadtverwaltung, den Betrieb des Schlossgartencafés im Frühjahr in irgendeiner Form wieder aufzunehmen. „Wir werden uns dann, je nach Fortgang der Bauarbeiten, eine Lösung einfallen lassen.“ Im äußersten Fall könnte dies auch das provisorische Aufstellen eines Holzhäuschens sein.

Zwei potenzielle Pächter

Mittlerweile stehen zwei potenzielle Pächter zur Weiterführung des Cafés bereit. Beides sind nach Darstellung von Theiß „erfahrene Gastronomen“, die aktuell keinen Betrieb führen. Sobald klar sei, wie die „kleine Lösung“ umgesetzt wird, werde die Entscheidung für einen der beiden Bewerber fallen. Das gastronomische Konzept werde auf jeden Fall eine Aufwertung der Außenbewirtschaftung vorsehen, so Theiß. Zudem seien eine moderne Ausstattung und ein zeitgemäßes kulinarisches Angebot zwingend.

Unterdessen machen sich weiterhin auch Bürger Gedanken um das Café. So schlägt die Stadthäger Familie Möller die Ergänzung durch den Bau einer Orangerie mit Laterne auf dem Dach vor, womit „ein touristisches Highlight geschaffen würde“. ssr

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