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Asphaltmischwerk: Gutachten gefordert

Stadthagen Asphaltmischwerk: Gutachten gefordert

Zufrieden zeigen sich die Verantwortlichen der Bürgerinitiative (BI) „Bürgerprotest Stadthäger Asphaltmischwerk“ mit ihrem Gespräch beim Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim. Im Mittelpunkt des Treffens Ende vergangener Woche habe die Begrenzung des Abgasvolumens der Anlage der Betreiberfirma Ahrens gestanden.

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Quelle: Archivfoto

Stadthagen. Der Austausch mit der Behörde, an dem auch der Amtsleiter Heinz-Joachim Henke gemeinsam mit dem zuständigen Abteilungschef teilnahm, sei „ausgesprochen sachlich und konstruktiv“ gewesen, sagt der BI-Vorsitzende Jürgen Burdorf im Rückblick.

Die BI-Mitglieder haben unter anderem feststellen können, dass die Behörde die Beschwerden der Anwohner ernst nehme und mit einigem Aufwand überprüfe, erklärt Vorstandsmitglied Werner Schoch. Zudem sei es zu begrüßen, dass die Betreiberfirma des Asphalt-Mischwerkes vom Gewerbeaufsichtsamt zur Vorlage eines Geruchsgutachtens aufgefordert werden soll. Nach Angaben des „Bürgerprotestes“ sind mittlerweile rund 200 Beschwerden von Anwohnern eingegangen.

„Wir sehen erhebliche Mängel in dem vorgelegten Abgas-Messbericht, der aus Sicht der Firma Ahrens die elektronische Begrenzung des Abgasvolumens glaubhaft belegen sollte“, ergänzt Vorstandsmitglied Günter Hasemann. Das Gewerbeaufsichtsamt habe eingeräumt, dass der Messbericht nachgebessert werden müsse, berichten die Vorstandsmitglieder von dem Treffen weiter. Vor diesem Hintergrund hat die BI dem Amt eine detaillierte Auflistung der aus ihrer Sicht bestehenden Fehler des Messberichtes zugesagt.

Das Gewerbeaufsichtsamt hat der Bürgerinitiative nach deren Angaben eine weitere Zusicherung gegeben: Durch unangemeldete Kontrollen soll die Einhaltung der Betriebszeiten überprüft werden. Der „Bürgerprotest“ hatte zuvor mehrfach kritisiert, dass die Firma Ahrens die Anlage am Georgschacht bereits vor 6 Uhr und damit früher als erlaubt angefahren haben soll. „Das ist rechtswidrig und stellt eine Ordnungswidrigkeit das“, sagt Vorstandsmitglied Dieter Latus. Sollten diese Vorwürfe durch die Kontrollen bestätigt werden, drohe ein Bußgeld, erklärt der „Bürgerprotest“.

Das Gespräch von BI und Gewerbeaufsichtsamt soll indessen eine Fortsetzung finden: Beide Seiten vereinbarten zudem, sich im kommenden Jahr zu einem weiteren Austausch zu treffen, so die BI-Verantwortlichen. bes

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