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Atomkraftgegner wollen Antworten vom Landrat

Stadthagen / Jahrestag Atomkraftgegner wollen Antworten vom Landrat

Einen offenen Brief an Landrat Jörg Farr mit insgesamt 38 Fragen zum Katastrophenschutz und zu Notfallplänen für einen atomaren Zwischenfall hat das Anti-AKW-Bündnis Schaumburg am Montag in der „Alten Polizei“ vorgestellt. Außerdem will das Bündnis an einer großen Protestaktion in Gorleben teilnehmen. Anlass ist der 26. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl.

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Die Mitglieder des Anti-AKW-Bündnisses Schaumburg haben viele offene Fragen an Landrat Jörg Farr.

Quelle: aw

Landkreis (aw). Ein Jahr nach dem Reaktorunglück in Fukushima seien viele Fragen um die Sicherheit der deutschen Atomkraftwerke eingegangen, berichtete Klaus Strempel von der „Alten Polizei“. Daraufhin hat das Bündnis den offenen Brief zusammengestellt, der von allen Interessierten im Internet heruntergeladen werden und an Landrat Jörg Farr verschickt werden kann. Darin enthalten ist ein umfangreicher Fragenkatalog, der sich mit Plänen und Vorgehensweisen im Fall einer Nuklearkatastrophe im AKW Grohnde. „Wenn in Grohnde etwas passieren würde, wäre Schaumburg in jedem Fall betroffen“, so Bündnismitglied Michael Schalich. Bei Apotheken und Feuerwehren im Landkreis fehlen allerdings nach Einschätzung des Bündnisses Pläne für solch einen Fall.

Darüber hinaus unternimmt das Bündnis am Sonnabend, 28. April, eine Bustour zu einer Protestaktion in Gorleben. Erste Abfahrt ist um 7. 30 Uhr am Bahnhof in Bückeburg. Anmeldungen nimmt das Bündnis per E-Mail an Anti-Atom-Schaumburg@gmx.de oder unter der Telefonnummer (01 51) 23 23 63 40 entgegen. Dort sind auch weitere Abfahrtszeiten und -orte zu erfahren. Um eine Spende wird gebeten.

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