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Auch Stadthagen will eine Markthalle

Pläne werden im Kreisausschuss überraschend bekannt Auch Stadthagen will eine Markthalle

Auf Landkreisebene ist es derzeit großes Thema: Die Einrichtung einer Markthalle für den Verkauf von Produkten lokaler Hofläden und anderer Lebensmittel-Anbieter. Im Zuge der jüngsten Debatten ist nun bekannt geworden, dass auch Stadthagen längst an einem solchen Angebot feilt.

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Quelle: dpa

Stadthagen. Allerdings mit derselben Brisanz im Hintergrund: Man will sich nicht den hiesigen Wochenmarkt kaputtmachen.
Bereits Mitte des Jahres hatte es Gerüchte um Pläne der Wirtschaftsförderung gegeben, ein solches Geschäft einzurichten, um damit den gravierenden Leerstand in der City zu lindern. Damals wollte niemand diese Überlegungen bestätigen. Grund waren dem Vernehmen nach auch Bedenken gewesen, es könnte bereits in einer frühen Planungsphase Gegenwind aus Reihen der Wochenmarktbeschicker geben.

Die Kreisverwaltung hat nun bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Kreisentwicklung die Katze aus dem Sack gelassen. Eine Vorlage des öffentlich tagenden Ausschusses erwähnt die Stadthäger Pläne ausdrücklich – möglicherweise das Resultat mangelnder Absprache, denn auf den Passus angesprochen fragt Bürgermeister Oliver Theiß verwundert, wo denn das Thema „nun plötzlich aufgepoppt“ sei.

Der Idee angenommen

Theiß räumt ein, sich gemeinsam mit Wirtschaftsförderer Lars Masurek der Idee angenommen zu haben. Auch einen Interessenten für den Betrieb habe man bereits gewinnen können. Zwei Leerstände in der Innenstadt habe man sich gemeinsam angesehen. Beide hätten sich als ungeeignet erwiesen.
„Viele kommen von vorneherein nicht infrage, einfach weil sie zu klein sind oder weil zu viel umgebaut werden müsste“, erklärt Theiß. Das jüngste Gespräch mit dem potenziellen Betreiber liege nun schon eine ganze Weile zurück. Offiziell aufgegeben seien die Pläne aber nicht. Und klar sei laut Theiß: „Das Geschäft soll nur an Tagen geöffnet sein, an denen kein Wochenmarkt ist.“ jcp

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Ist ein zusätzliches Kaufangebot notwendig? Dreimal in der Woche haben Stadthäger und Besucher die Gelegenheit, sich auf dem Wochenmarkt mit frischen Lebensmitteln zu versorgen.fotos: sk

Eine Markthalle in der Innenstadt, in der lokale Hofläden und andere Lebensmittel-Anbieter ihre Produkte anbieten können: Bei den Beschickern des Wochenmarktes stößt die Idee von Bürgermeister Oliver Theiß und Wirtschaftsförderer Lars Masurek vorwiegend auf Unverständnis und Ablehnung.

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