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Auf dem Georgschacht

So weit das Auge reicht Auf dem Georgschacht

Von Bokeloh bis zur Weser – ein Besuch des Hochplateaus des Georgschachtes in Stadthagen bietet einen weiten und besonderen Blick über Schaumburg und darüber hinaus. Davon konnten sich einige Schüler der Integrierten Gesamtschule (IGS) Schaumburg überzeugen.

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Betriebsleiter Martin Geck (von links) erklärt Schulleiterin Astrid Budwach und BEnW-Mitglied Jörg Janning, was vom Georgschacht aus alles zu sehen ist.

Quelle: vr

Stadthagen. Gemeinsam mit Martin Geck, Betriebsleiter der Firma Ahrens, Jörg Janning vom Verein Bürgerenergiewende Schaumburg und Schulleiterin Astrid Budwach besuchten 14 Schüler der IGS das Plateau. Die Jungen und Mädchen hatten vorab in einer Arbeitsgruppe Ideen zusammengetragen, was auf dem Gelände des Georgschachtes alles Platz finden könnte (wir berichteten).

Ein Streichelzoo, ein Fitnesspark mit Outdoorgeräten und ein Wanderweg könnten sich die Jugendlichen auf dem Gebiet vorstellen. Sicher waren sich die Schüler nach ihrem Besuch bei zwei Überlegungen: eine Aussichtsplattform und ein Solarpark. Neben der weiten Aussicht bot das Hochplateau nämlich besonders eins: viel Sonneneinstrahlung. „Da habe ich mir doch direkt einen Sonnenbrand geholt“, sagt Janning.

Nicht nur über Schaumburg konnten die Schüler blicken, sondern auch über die 25 Hektar große Grundfläche des Georgschachtes. So fiel besonders der Wasserturm auf, der derzeit im Gespräch der Politiker ist, da ihm wahrscheinlich der Abriss bevorsteht (siehe Seite 9). Die Besucher konnten auf den Recyclingpark der Anlage blicken, in der Bauschutt und Granulate aus dem Bodenaushub gefiltert werden.

Auch die Kohlenkirche fiel ins Auge. Diese erhielt laut Janning ihren Namen erst im Anschluss an die Bergbauzeit und war somit kein Begriff der Bergleute. Zu Ehren des Fürsten Stephan Albrecht Georg zu Schaumburg-Lippe bekam der Georgschacht seinen Namen. „Der Schacht war der Explorationspunkt G und die Bergleute benannten ihn dann nach ihrem Fürsten“, erklärt Janning. vr

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