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Auf dem Weg zur „Historischen Stadt“

Stadthagen / Regionalprojekt Auf dem Weg zur „Historischen Stadt“

Stadthagen soll touristisch ab Anfang 2015 unter dem Label „Historische Städte“ vermarktet werden. Dieses Ziel der Stadtverwaltung ist vom Ausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Stadtmarketing des Rates am Dienstagabend zustimmend zur Kenntnis genommen worden. Die Federführung bei dem regionalen Projekt hat der Verein Weserbergland Tourismus.

Von Stefan Rothe

Stadthagen. Insgesamt sind an dem Vorhaben 14 Städte im Weserbergland beteiligt. Diese haben sich nach Darstellung des städtischen Wirtschaftsförderers Lars Masurek auf eine Liste von Mindeststandards geeinigt. Bislang erfüllt keine der beteiligten Städte diese Liste vollständig. Die Kriterien müssen bis spätestens Ende 2014 erreicht sein, soll das Werbe-Label „Historische Stadt“ vergeben werden.

Die größte Herausforderung für Stadthagen stellt dabei nach den Worten von Masurek die Herstellung „einer zeitgemäßen und anwenderfreundlichen Besucherlenkung“ dar. Das fange bei der Verkehrsführung zu den Parkplätzen an. Die derzeitige bloße Nummerierung von sieben Parkflächen auf Hinweistafeln müsse in eine gezielte und übersichtliche Hinführung zu namentlich bezeichneten Parkplätzen in der Innenstadt münden.

Auch das Fußgänger-Leitsystem in der Altstadt sei verbesserungswürdig. „Die derzeitigen Stelen sind überholt“, sagte Masurek. Sie gehörten modernisiert. Erfreulich sei, dass der Verkehrsverein Stadthagen bereits viele historische Gebäude mit qualitativ guten Info-Tafeln ausgestattet habe und damit fortfahren werde. Doch seien nach den Kriterien des Projektes „Historische Städte“ zusätzlich Thementafeln zur Stadtentwicklung erforderlich, etwa zu den Aspekten Weserrenaissance oder Wilhelm Busch. Diese Tafeln könnten teilweise auch digitale Informationskanäle beinhalten.

Zwingend erforderlich sei zudem ein Schaukasten auf dem Bahnhofsvorplatz mit den wichtigsten Informationen über Stadthagen. Ähnliche Kästen müsse es auch an den Parkplätzen in der Innenstadt geben.

Die Verwaltung werde in den kommenden Wochen einen detaillierten Plan zur Umsetzung aller erforderlichen Standards erarbeiten und den Ratspolitikern zur Entscheidung vorlegen, kündigte der Wirtschaftsförderer an.

Der große Vorteil dieses Projektes liegt nach Einschätzung von Masurek darin, „dass wir unsere schöne historische Altstadt nicht mehr im Alleingang vermarkten müssen“. Vielmehr werde das unter dem Dach von Weserbergland Tourismus mit dem Label „Historische Stadt“ künftig kollektiv deutlich wirkungsvoller geschehen können.

Ab 2015 sollen dann weitere Maßnahmen angekurbelt werden, etwa die gemeinsame Vermarktung historischer Stadtfeste in der Region.

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