Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Auf der Spur alter Liebschaften

Neues Buch von Wilkening Auf der Spur alter Liebschaften

Günter Wilkening hat sein fünftes Buch veröffentlicht. In „Endstation“ erzählt der ehemalige Stadthäger Richter von zwei 80 Jahre alten Freunden, die sich bei der Beerdigung eines Bekannten wiedersehen und auf vergangene Zeiten zurückblicken. Dabei kommen automatisch frühere Liebschaften ins Spiel.

Voriger Artikel
Millionenprojekt an der Bahnhofstraße
Nächster Artikel
„Schneller wird’s davon nicht“

Autor Günter Wilkening präsentiert sein neuestes Werk.

Quelle: kp

STADTHAGEN.  Den Untertitel hat der 84-jährige Wilkening frei nach Wilhelm Busch gewählt: „Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.“ Der Autor lässt Luftikus Didi aus Berlin, der bereits drei Ehen hinter sich hat, bei seinem Gastgeber – dem hannoverschen Witwer Hansi – ein Fotoalbum entdecken. Darin zu sehen sind 60 Jahre alte Aufnahmen von hübschen jungen Frauen, die einst zu Hansis Freundinnen zählten.

 Bei einem munteren Weingelage macht Didi den Vorschlag, einmal nachzuforschen, was aus diesen Frauen geworden ist. Als Hans zögernd einwilligt, beginnt die große Recherche. Akribisch werden Telefonbücher, Einwohnerverzeichnisse und Ämter zurate gezogen.

Altersschönheiten und Schürzenjäger

 Ergebnis: Lieselotte lebt in einem Altenheim in Celle, Gisela einsam und abgeschottet in einer Villa, Inge ist dement. Zum Schluss stoßen die betagten Männer auf Sandra und erleben eine muntere „Altersschönheit“, die beide gleichermaßen bezaubert. Schürzenjäger Didi versucht, Hansis ehemalige Freundin für sich zu gewinnen.

 Wilkenings erstes Buch, die märchenhafte Erzählung „Die kleine Tanne Carolina“ von 2012, wurde von der Schweizer Stiftung „Kreatives Alter“ ausgezeichnet. Der ein Jahr später erschienene Roman „Der Franzmann“, der von einem französischen Kriegsgefangenen im Zweiten Weltkrieg handelt, wurde von der Stiftung in Zürich sogar mit einem Preisgeld von 10000 Schweizer Franken bedacht. 2015 folgten die Romane „Zum Glück gab‘s Tante Wanda“ und „Mord im Kowloon-Park“, ein Krimi, der in Hongkong spielt. Anfang 2017 unternahm Wilkening einen Ausflug in die aktuelle Politik und führte dabei „eine kritische Betrachtung der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung“.

 Der neue Roman „Endstation“, 237 Seiten, 14,99 Euro, ist demnächst in der Geschäftsstelle der Schaumburger Nachrichten erhältlich. In Kürze erscheint die Geschichte auch als E-Book. kp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr