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FC Stadthagen hat Nachwuchsprobleme in der Führungsriege Auf der Suche

Der FC Stadthagen setzt notgedrungen auf Konstanz in der Führungsarbeit. Einziger Neuzugang im Vorstand ist Philipp Oslewski als stellvertretender Jugendwart. Für die vakanten Posten des zweiten stellvertretenden Vorsitzenden und des Sportlichen Leiters hat der Fußballverein bei seiner Hauptversammlung am Freitagabend dagegen kein Mitglied begeistern können.

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Stadthagen. Der Vorsitzende Carsten Meier kündigte nach seiner Wiederwahl für weitere zwei Jahre an, dass er noch zwei große Ziele erreichen wolle. Danach sei es an der Zeit, einen Nachfolger zu finden. Sowohl die Umwandlung des Tennis- in einen Kunstrasen-Platz als auch den Aufstieg der 1. Herren von der Bezirks- in die Landesliga – die Mannschaft steht derzeit auf Platz zwei der Tabelle – bezeichnete Meier als realistisch. Ein Treffen mit Bürgermeister Oliver Theiß habe mehr als nur Hoffnung gemacht, dass die Stadt den Verein beim Bau eines Kunstrasenplatzes unterstützen werde.

Finanziell setze der FC seinen Konsolidierungskurs fort, betonte Geschäftsführer Tobias Ogrodnik. Zwar habe der Verein im abgelaufenen Jahr ein Minus von 1200 Euro gemacht, allerdings seien einige Investitionen, zum Beispiel in die Ausstattung der Mannschaft, vorgezogen worden. Der Kontostand weise derzeit einen Fehlbetrag von 4000 Euro auf.

Scharfe Kritik übte Ogrodnik an der Presse. Die Behauptung, der Verein vernachlässige seine Jugendarbeit und würde bei anderen Vereinen wildern, um fertige Spieler abzugreifen, sei falsch. „Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass die Spendenbereitschaft über unseren Jugendförderverein nachgelassen hat. Ich hoffe, dass eine faire Berichterstattung dazu beiträgt, dass das wieder mehr wird.“
Die Pläne des Vorstandes, aktive Vereinsmitglieder künftig mit einer zusätzlichen Gebühr zu belasten, fanden nicht die Zustimmung der Mitglieder. „Wir haben viel in die Ausstattung der Mannschaften investiert und waschen den Spielern die Wäsche. Da finde ich es fair, wenn wir dafür etwas Geld nehmen“, fand Meier. Unter anderem auch vor dem Hintergrund, dass der FC im vergangenen Jahr acht Mitglieder verloren hat, wollten sich die Mitglieder nicht darauf einlassen.

Für sein langjähriges Engagement für den Verein wurde Stefan Kuhnert zum Ehrenmitglied ernannt. Manfred Kienapfel (60 Jahre) und Dieter Bredemeier (40 Jahre) erhielten eine Urkunde und ein Geschenk.

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