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DLRG fordert mehr Bahnen zum Trainieren

Wartelisten für Schwimmanfänger DLRG fordert mehr Bahnen zum Trainieren

Die  örtliche Gliederung Stadthagen der Deutschen Lebens-Rettungsgesellschaft  (DLRG) ist mit 850 Mitgliedern eine große Gruppe im DLRG-Bezirk Weserbergland. Ein jahrelanges Problem besteht jedoch nach wie vor: Platzmangel.

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Vorstandsmitglied Jessica Kierstein (links) überreicht Emil Drape den Werner-Heinsch-Pokal.  

Quelle: sk

Stadthagen. „Wir haben noch immer einen Aufnahmestopp bei den Kindern und Jugendlichen zwischen vier und 12 Jahren”, bedauerte der Vorsitzende der DLRG Stadthagen, Olaf Böhlke, während der Hauptversammlung des Vereins im Ausbildungszentrum Altes Freibad. Eine Besserung der Schwimmsituation sei nicht in Sicht, da „uns seitens der Politik und der Wirtschaftsbetriebe keine zusätzlichen Bahnen zu den Trainingszeiten zugesprochen werden,” beklagte Böhlke. Die DLRG-Schwimmer trainieren im Tropicana. 

Erfreut zeigte sich der Vorsitzende über den Bau eines Bewegungsbeckens, den der Stadtrat auf den Weg gebracht habe. Dies sei in der heutigen Zeit, in der immer mehr öffentliche Bäder geschlossen würden, keine Selbstverständlichkeit. 

Wenn jetzt noch mehr Bahnen für den Trainings- und Übungsbereich folgen würden, könne die Ausbildung von Nichtschwimmern forciert werden. Böhlke: „Außerdem könnten wir den Wünschen der an uns herangetretenen integrationswilligen Flüchtlingen entsprechen, bei uns zu schwimmen beziehungsweise dieses zu lernen.”

Böhlke rief außerdem die Vereinsmitglieder dazu auf, bei der Betreuung von Schwimm-Neulingen zu helfen. Durch Beruf oder Besuch von Ganztagsschulen seien die bisher ehrenamtlich Tätigen bereits zeitlich sehr ausgelastet. 

Mit Blick auf das sehr gut angenommene Kinderschwimmen freute sich Böhlke, dass die Badewonne in Nordsehl wohl erhalten bleibe. Die örtlichen Verhältnisse dort seien ideal für die Eltern-Kind-Gruppe.

Die DLRG bietet nicht nur Gelegenheit zum Schwimmen lernen. Retten und helfen stehen auf dem Programm. Drei Einsätze habe es in 2015 gegeben, bilanzierte Böhlke und zeigte auf: „Die vertragliche Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schaumburg und dem Wasserrettungszug Schaumburg läuft weiter hervorragend.” Böhlke gab weiterhin bekannt, dass sich im November 2015 ein neuer Jugendvorstand im Verein gebildet habe.  

Der Vorsitzende ehrte in der Versammlung Andreas Fischer für vierzigjährige und Katharina Roy für zehnjährige Mitgliedschaft in der DLRG. Den Werner-Heinsch-Pokal nahm stolz Emil Drape in Empfang. Im Alter von drei Jahren und acht Monaten hatte der junge Nienstädter 2015 die Prüfung zur Erlangung des „Seepferdchens” geschafft.

Die 34 stimmberechtigten Versammlungsteilnehmer bestätigten in offener Wahl alle Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern: Olaf Böhlke (Vorsitzender), Jana Kierstein (stellvertretende Vorsitzende),  Heike Kraus (Schatzmeisterin), Ute Lasers (Technische Leiterin Ausbildung), Chris Connor (Technischer Leiter Wachen), Jessica Kierstein (Leiterin Öffentlichkeitsarbeit). Andrea Wilkening (Beisitzerin). sk

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