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Aufwandsentschädigungen werden erhöht

Stadthagen / Feuerwehr Aufwandsentschädigungen werden erhöht

Die Aufwandsentschädigungen für Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehren im Bereich der Stadt Stadthagen sollen spürbar erhöht werden – und zwar das erste Mal seit zehn Jahren. Das hat der Ausschuss für Sicherheit und Ordnungsfragen einmütig empfohlen.

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Stadthäger Brandschützer sollen höhere Aufwandsentschädigungen erhalten. © rg

Stadthagen (ssr). Stimmt der Rat dem wie erwartet zu, erhält der Stadtbrandmeister vom 1. Juli an statt bisher 155 künftig 230 Euro pro Monat. Weitere Beispiele: Die Ortsbrandmeister der Schwerpunktwehren bekämen dann 185 statt bisher 88 Euro. Bei den „normalen“ Ortsbrandmeistern würde der Betrag von bisher 60 auf 75 Euro angehoben.

Für die Ausübung von Aufgaben wie denen eines Gerätewarts, der Leitung eines Musikzuges oder eines Schulklassenbetreuers werden künftig zwischen 25 und 50 Euro monatlich erstattet, das wären etwa zehn Prozent mehr als bisher. Die Stadt müsste demnach künftig für diesen Posten insgesamt knapp 10.000 Euro pro Jahr mehr aufwenden als bislang.

Die neuen Entschädigungen für die Brandmeister liegen nach Auskunft der Verwaltung „erheblich über denen in den benachbarten Städten und Samtgemeinden“. Die Stadthäger Beträge sollen „Ausdruck der Wertschätzung für die Arbeit der ehrenamtlichen Feuerwehrleute sein“, begründete Sandra Wiechmann, Leiterin des Fachbereichs Bürgerdienste, das Vorgehen. Damit sei momentan aber auch eine gewisse Grenze erreicht, „denn die Vergleichbarkeit mit anderen ehrenamtlichen Funktionen muss bleiben“.

Die Funktionäre der Feuerwehren in Stadthagen „könnten mit diesen neuen Zahlen leben“, sagte Stadtbrandmeister Rolf Bruns auf Anfrage. Es handele sich schließlich um die erste Erhöhung seit zehn Jahren. „Das ist dann halt ein gewisser Sprung.“
Nach den Erläuterungen von Bruns geht es bei den Beträgen ausschließlich um die Erstattung anfallender Kosten durch die Ausübung spezieller Aufgaben in den Wehren. Damit sind etwa Fahrtkosten oder Sachaufwendungen wie Schreibmaterial und Porto gemeint. „Und diese Kosten sind nun mal gestiegen“, so Bruns.

Der von sämtlichen Brandschützern eingesetzte Zeiteinsatz werde dagegen völlig unentgeltlich und ohne Aufwandsentschädigung geleistet. Nach Angaben von Bruns setzt ein „normaler“ Feuerwehrmann regelmäßig zwei bis drei Stunden pro Woche ein, dazu kommen die Einsätze. Bruns beziffert seinen Zeitaufwand als Stadtbrandmeister mit zwei bis drei Stunden täglich.

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