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Augenklinik zieht an den Helweg

Millioneninvestition für Neubau geplant Augenklinik zieht an den Helweg

Die Augenklinik will ihren Standort an der Adolf-Schweer-Straße verlassen und an den Helweg ziehen.

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Den Hauptstandort der Augenklinik an der Brunnenstraße soll erhalten werden.

Quelle: bes

Stadthagen. Dort soll ein Neubau für einen einstelligen Millionenbetrag entstehen, wie Geschäftsführer Dr. Michael Knoche erklärt. Anlass für diesen Umzug ist der Platzmangel in dem bisher genutzten Gebäude. Den Hauptstandort an der Brunnenstraße wollen die Verantwortlichen erhalten.

Ende April soll der Bauantrag bei der Stadt gestellt werden, für den Sommer plant Knoche den Start der Arbeiten. „Wir hoffen, dass der Rohbau noch 2015 fertig wird“, sagt Knoche. Im Laufe des kommenden Jahres soll der Neubau dann fertig werden.

„Wir betreuen pro Tag bis zu 200 Patienten an der Adolf-Schweer-Straße. Damit ist die Kapazitätsgrenze erreicht“, macht der Geschäftsführer deutlich. Zudem gehe er davon aus, dass aufgrund der Demografie die Zahl der Patienten in den kommenden Jahren steigen wird. Darüber hinaus gehe die Weiterentwicklung der Diagnosemethoden in vielen Fällen mit einer umfangreicheren technischen Ausstattung einher, betont der Mediziner.

Da eine Erweiterung der Räumlichkeiten in der Stadthäger Innenstadt nur schwer umsetzbar sei, so der Geschäftsführer, habe man sich für einen kompletten Neubau am Helweg entschieden. Zudem biete ein solcher Schritt die Möglichkeit, das Gebäude komplett den Bedürfnissen wie etwa der Optimierung der Abläufe anzupassen. Zugleich soll so ein attraktives Arbeitsumfeld geschaffen werden, hebt Knoche hervor.

Am Helweg soll auf einem etwa 6500 Quadratmeter großen Grundstück ein Flachdach-Bau entstehen. „Wir planen für das Erdgeschoss eine Grundfläche zwischen 700 und 750 Quadratmetern. Das zweite Geschoss soll sich nicht über die gesamte Fläche erstrecken“, sagt Knoche. „Wir werden insgesamt mehr als 1000 Quadratmeter Fläche haben.“ Zudem sollen 60 bis 80 Parkplätze entstehen. „Um die Erreichbarkeit zu gewährleisten, führen wir derzeit Gespräche, ob vor dem Haus eine Bushaltestelle angelegt werden kann.“
An dem neuen Standort sollen – wie bisher an der Adolf-Schweer-Straße – Routineuntersuchungen, Vorsorgeleistungen, die Sehschule und das umfangreiche Spektrum an Behandlungen bis hin zum Einsatz von Lasern angeboten werden. Die operativen Eingriffe werden weiterhin in der Klinik an der Brunnenstraße vorgenommen.

Die Größe des Grundstücks am Helweg biete die Möglichkeit, bei einer entsprechenden Entwicklung beide Standorte mithilfe eines möglichen Anbaus dort zusammenzuführen. „Wir wollten uns ein großes Maß an Flexibilität schaffen“, betont Knoche. So sei auch denkbar, unter Berücksichtigung der Zulassungen durch die Kassenärztliche Vereinigung, die Zahl der behandelnden Mediziner aufzustocken. Derzeit arbeiten in der Augenklinik fünf festangestellte Ärzte und drei Assistenzärzte sowie drei Optikerinnen und rund 60 weitere Angestellte. bes

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