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Fördertopf für Altbauten in Stadthagen Aus Alt mach (Fast-)Neu

Die Stadt will an insgesamt 3,5 Millionen Euro an Fördergeld von Bund und Land für Sanierungsvorhaben in der Altstadt heran.

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Das Förderprogramm soll Impulse für Altbausanierungen setzen.

Quelle: rg

Stadthagen (ssr). Deswegen läuft eine Bewerbung für das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz 2016“. Darüber hat die Verwaltung Dienstagabend in einer von rund 40 Teilnehmern besuchten Bürgerinformationsveranstaltung im Rathaus berichtet.
Gegenstand des Programms, zu dem die Stadt aus eigenen Mitteln 1,7 Millionen Euro beisteuern würde, ist die Sanierung von denkmalgeschützten oder erhaltenswerten Gebäuden und Plätzen. Nach den Worten von Bauamtsleiter Gerd Hegemann würde der allergrößte Teil des Fördergeldes in Privatgebäude fließen. Die Initiative müsse dabei vom Eigentümer ausgehen. „Wir werden niemanden zur Sanierung zwingen.“ Das Programm sei aber sehr gut geeignet, private Investitionen anzuregen. Darüber hinaus seien auch öffentliche Projekte förderfähig, etwa der Ausbau der Zehntscheune.

Torben Pöplow von der mit der Antragstellung beauftragten BauBeCon Sanierungsträger GmbH (Bremen) berichtete, aus Sicht der Experten könnten 90 Gebäude in der Altstadt eine Förderung erhalten. Nach Erfahrungswerten aus anderen Städten belaufe sich die Fördersumme in der Regel auf bis zu 100 000 Euro, könne im Einzelfall aber auch darüber hinaus gehen.

Über die Prozentsätze der Förderung entscheide die Stadt, wenn sie ins Programm aufgenommen wird, kündigte Hegemann an. Dazu werde dann eine Modernisierungs-Richtlinie erstellt, die festlegt, nach welchen Kriterien die Mittel zu verteilen sind.

Dem Geschäftsmann Peter  Schilling erschien eine Fördersumme von 100 000 Euro für so manches anstehende Projekt als zu gering: „Damit sanieren Sie gar nichts.“ Investor Peter Hauß gab zu bedenken, dass es in Stadthagen schwierig sei, für teuer sanierte Altbauten Mieter zu finden, die dem Eigentümer eine Rendite ermöglichen. „Da bin ich skeptisch, die Leute ziehen lieber in Neubauten“, sagte Hauß.

Hegemann bekundete, seiner Überzeugung nach könnte dem Sanierungsbedarf in der Altstadt „mit dem Rückenwind dieser Fördergelder besser begegnet werden“. Das Programm könne „einen Quantensprung für die Altstadt bedeuten“, kommentierte Eckhard David. Ein weiterer Teilnehmer appellierte unter starkem Beifall, die Chance solle genutzt werden, das Programm „als Impuls für eine Aufbruchstimmung in Stadthagen“ zu sehen.

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