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Aus Liebe zum Meer

Stadthagen Aus Liebe zum Meer

Die ruhige Ostsee und die rauere Nordsee samt ihren Gestaden sind Lieblingsmotive der Malerin Gertrud Adrian. Unter der Überschrift „(M)eine Liebe: Wolken-Wasser-Wellen“ stellt die Stadthägerin derzeit im Kultur Café der „Alten Polizei“ Aquarelle und Acrylgemälde, Gouachemalerei und Bilder in Mischtechnik aus.

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Die Wohlenberger Wiek in Mecklenburg-Vorpommern zeigt das Aquarell, das Gertrud Adrian durch Zerschneiden verfremdet hat.

Quelle: sk

Stadthagen. Wolken türmen sich über der Küste in wilden Formen und Drehungen. Unter dem kräftigen Weiß und Blau des Himmelsszenarios duckt sich unten ein winziges rotes Hausdach. Das Hochformat des Acrylgemäldes unterstreicht die Naturdramatik. Auf anderen Bildern herrscht Stille. Flache Wellen spülen an den Strand, der Horizont ist ruhig, das Meer eben. „Tiefe Stille herrscht im Wasser, ohne Regung ruht das Meer, und bekümmert sieht der Schiffer glatte Fläche ringsumher.“ Das Goethe-Gedicht „Meeres Stille“ ließ Gertrud Adrian zur Vernissage ihrer Ausstellung zitieren.

Die Natur fasziniert Gertrud Adrian, besonders an der Küste. Als ihre langjährige Liebe nennt die Malerin die Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern, ganz speziell Boltenhagen. In diesem Herbst habe sich die Ostsee dort von einer sehr ruhigen Seite gezeigt. Ganz anders erlebt Adrian zumeist ihre zweite Liebe: Sylt und die Nordsee. Hier faszinieren die Malerin die Wellen, die unentwegt an den Strand rollen, „und denen ich stundenlang zusehen kann“. Ebenso die Wolken. Adrian: „Um Wolken und Wellen zu malen, muss man sie beobachten, beobachten und nochmals beobachten.“

Und dann, so die Künstlerin, die an der VHS das Malen unterrichtet, „braucht man noch eine Portion Glück, wenn man das Gesehene in Aquarell auf das Papier bringen will“. Adrian gelingt das meisterhaft. Ihren Schülern möchte Adrian vor allem die Augen für „die Schönheiten der Natur öffnen“.

Die Ausstellung ist montags bis donnerstags von 18 bis 23 Uhr und sonnabends und sonntags bei Veranstaltungen in der Alten Polizei zu sehen – bis zum 28. Februar. sk

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