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Ausschuss bewilligt Förderanträge

Kunst, Theater und Politik Ausschuss bewilligt Förderanträge

Über Zuschüsse für Projekte zur Jugendarbeit hat der Ausschuss für Soziales, Sport und Kultur bei seiner jüngsten Sitzung beraten. Besonders der Kultur- und Sportverein „Tu Wat“ wird dabei von den Fördermitteln profitieren.

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Stadthagen (js). Insgesamt 1200 Euro will die Stadtverwaltung für zwei Projekte der Jugendorganisation zur Verfügung stellen. 800 Euro sollen dabei für die „LandArt 2015“ verwendet werden. Dort plane ein Netzwerk aus fünf pädagogischen Einrichtungen eine gemeinsame Kunstwoche in und um die Natur, wie es im Förderantrag heißt. „,LandArt‘ ist ein gutes Projekt, wir sollten es, genauso wie im vergangenen Jahr, unterstützen“, sagte Ausschussmitglied Thomas Pawlik (SPD). Die CDU schloss sich dieser Ansicht an, sodass der Bewilligung des Antrages nichts mehr im Wege stand.
Auch das zweite geplante Vorhaben von „Tu Wat“, ein Theater-Projekt, stieß auf allgemeine Zustimmung. „Alice im Anderland“ soll Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren ansprechen und sie für das Theater begeistern. Am Ende des Projektes soll das Stück in der Alten Polizei aufgeführt werden. Der Ausschuss störte sich aber an der Höhe der angedachten Förderung, die sich auf 700 Euro belief. „Man könnte ja auch an Schulen auftreten und überall ein wenig Eintritt nehmen“, schlug Pawlik vor. Damit könne der Zuschussbetrag reduziert werden, fand auch Marita Gericke (CDU). Letztlich bewilligte die Verwaltung einen Vorschuss von 400 Euro, der, je nach Höhe des Gewinns, wieder zurück gezahlt werden muss.
Zu guter Letzt konnte ein Projekt der Alevitischen Gemeinde Stadthagen den Ausschuss überzeugen. An einem Wochenende sollen etwa 50 Jugendliche an einem Seminar über das politische System in Deutschland und die aktuelle gesellschaftspolitische Lage teilnehmen. „Ein unterstützenswertes Projekt“, wie Gericke befand. Auch die SPD-Ratsgruppe zeigte sich angetan, mahnte aber zur Verhältnismäßigkeit, immerhin hätten die geforderten 1500 Euro fast ein Drittel des gesamten Fördertopfes aus gemacht. „Man sollte das Projekt nach Teilnehmerzahl honorieren“, schlug Gundula Donjes (WIR) vor. Dem schloss sich der Ausschuss an und votierte dafür, für jeden Stadthäger Teilnehmer 30 Euro bereitzustellen.

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