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Ausstellung über „Sonderzüge in den Tod“

Stadthagen / „Von der Notwendigkeit des Erinnerns“ Ausstellung über „Sonderzüge in den Tod“

Mit der Eröffnung der Ausstellung „Sonderzüge in den Tod“ am Montag, 12. September, 19 Uhr in der „Zehntscheune“ beginnt die Stadthäger Veranstaltungsreihe „Die Notwendigkeit der Erinnerung“. Die Eröffnung ist für alle Interessierten zugänglich.

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Dieses Bild aus der Ausstellung dokumentiert die Deportation von Juden aus Würzburg im April 1942.

Quelle: Deutsche Bahn

Stadthagen (ssr). Bei der Schau handelt es sich um eine Wanderausstellung der Deutschen Bahn. Es geht um die Deportationen mit der Deutschen Reichsbahn zur Zeit des Nationalsozialismus. „Ohne die Deutsche Reichsbahn wäre der systematische Mord an den europäischen Juden, Sinti und Roma nicht möglich gewesen“, heißt es im Begleitheft.

Die Ausstellung dokumentiert anhand von Einzelschicksalen und Interviews mit Zeitzeugen das Leid der Deportierten, zeigt aber auch die Verantwortlichkeiten mit Hilfe von Dokumenten und Grafiken. Die Wanderausstellung wurde in Kooperation mit dem Centrum Judaicum und dem Deutschen Technikmuseum erarbeitet.

Susanne Kill, Historikerin der Deutschen Bahn, wird in die Schau einführen. Umrahmt wird die Eröffnung von einer szenischen Lesung mit Musik von Schülern des Ratsgymnasiums Stadthagen und des Hannah-Arendt-Gymnasiums Barsinghausen.

Die Ausstellung ist bis Anfang Oktober zu sehen. Die „Zehntscheune“ ist geöffnet täglich von 10 bis 13 und von 15 bis 18 Uhr.

Öffentlicher Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist am kommenden Montag, 19. September, 19.30 Uhr im Ratsgymnasium eine Lesung des Journalisten, Regisseurs und französischen Autoren Claude Lanzmann („Shoah und der patagonische Hase“). Mit der bis zum 6. Oktober andauernden Reihe möchte der „Förderverein ehemalige Synagoge Stadthagen“ die Notwendigkeit des Erinnerns an den nationalsozialistischen Völkermord wachhalten.

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