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Ausstellungsstücke für Niedernstraße

Kunst statt gähnender Leere Ausstellungsstücke für Niedernstraße

Kunstwerke sollen die gähnende Leere der Schaufenster brachliegender Geschäfte an der Niedernstraße füllen. Das zumindest hat sich die Künstlerinitiative um Frieder Korff gedacht und eine entsprechende Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt.

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Die „Kunstmeile“ soll die Geschäfte in der Niedernstraße optisch aufwerten.

Quelle: Fotos: rg / Montage: Harmening

Stadthagen (tbh). Keine schlechte Idee meint auch Wirtschaftsförderer Lars Masurek. Grundsätzlich sei die Verwaltung dem Vorschlag gegenüber aufgeschlossen. Nun soll in der Ende 2015 gegründeten Initiative zum Leerstandmanagement über das Konzept beraten werden, wie Masurek als Sprecher des Arbeitskreises erklärt.
Die neun Künstler um Korff möchten die neun leer stehenden Geschäfte an der Niedernstraße für eine Art „Kunstmeile“ nutzen. Dabei geht es nach Worten des Glaskünstlers auch darum, die Straße „gesellschaftspolitisch aufzuwerten“. Die Künstler reichen von Schmieden über Maler bis Bildhauer. In den vergangenen Jahren hat die Gruppe regelmäßig ihre Werke in der Zehntscheune ausgestellt.
Wirtschaftsförderer Masurek sieht in der Idee sogar noch Erweiterungspotenzial. Aus seiner Sicht könnten vor allem Läden in besserer Lage zeitweise kostenlos zwischenvermietet werden. Ein Angebot, von dem laut Wirtschaftsförderer sowohl die Zwischenhändler als auch die Eigentümer profitieren könnten.
Pluspunkte der vor allem in Großstädten bereits häufig betriebenen Methode der „Pop-up-Stores“: Das Geschäft stehe nicht leer, potenzielle neue Pächter hätten Gelegenheit, die Räumlichkeiten unverbindlich anzuschauen und besonders für Menschen, die überlegen, sich selbstständig zu machen, sei das ein gutes Einstiegsangebot.
Masurek: „Man muss dem Zufall eine Chance geben“. Zudem könne sich dadurch auch der eine oder andere Mieter überlegen, das Geschäft dauerhaft zu übernehmen.
Langfristig handele es sich dabei jedoch immer noch um Leerstand, betont der Sprecher des Netzwerkes. Die Zwischenverpachtung, da sei man sich in dem Stadthäger Arbeitskreis einig, sei nicht für alle leer stehenden Geschäfte in der Kreisstadt geeignet und könne auch nur zur Überbrückung dienen.
Die Künstler um Korff könnten sich auch vorstellen, abwechselnd zu bestimmten Öffnungszeiten als Ansprechpartner für die „Kunstmeile“ zur Verfügung zu stehen. Täglich würde sich das Öffnen eines Kunstgeschäftes nach Worten von Korff jedoch nicht lohnen. Dafür gebe es in der Branche für Stadthagen zu wenig Bedarf.

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