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Autohaus Schulze eröffnet am 1. September

Neueröffnung Autohaus Schulze eröffnet am 1. September

Vom 1. September an kommt wieder Leben in den bisherigen Leerstand an der Vornhäger Straße 65. An diesem Tag eröffnet das Autohaus P. Schulze jun. GmbH (Stammsitz: Wunstorf) dort einen Service- und Verkaufsstandort für VW und Skoda. Das Gebäude war seit der Insolvenz des Autohauses Sölter ungenutzt gewesen.

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Im ehemaligen Autohaus Sölter an der Vornhäger Straße öffnet Anfang September das Familienunternehmen von Paul Schulze einen Service- und Verkaufsstandort für VW und Skoda. ssr

Stadthagen.  Nach Auskunft von Inhaber Paul Schulze will die Firma in Stadthagen Service-Leistungen sowie Neu-, Gebraucht-, Dienst- und Jahreswagen beider Marken anbieten. „Wir sind sehr serviceorientiert“, tat Schulze kund, „darüber wollen wir uns profilieren, gleichzeitig aber auch den Handel stark betreiben.“ Er sei zuversichtlich, dass die Bemühungen bei der Stadthäger Kundschaft auf fruchtbaren Boden stoßen werden.

Schulze startet hier nach eigenen Angaben mit 15 Mitarbeitern. Zehn von diesen habe er vom Vorgänger Sölter übernommen. „Die Kunden werden also auf viele bekannte Gesichter stoßen“, unterstrich der Unternehmer. Im Servicebereich werden zehn Beschäftigte tätig sein, im Verkauf und in der Verwaltung insgesamt fünf. Er gehe davon aus, dass die Zahl der Mitarbeiter noch aufgestockt wird. „Wie schnell und wie stark hängt von der weiteren Entwicklung ab“, so Schulze. Er könne sich mittelfristig aber durchaus eine Verdoppelung vorstellen.

Fest eingeplant ist nach den Worten des Inhabers jedenfalls eine erhebliche bauliche Erweiterung des Gebäudes im kommenden Jahr. Dafür will er eine hohe sechsstellige Summe investieren. Direkt nach Fertigstellung dieses Bauprojekts wolle das Autohaus ein größeres Eröffnungs-Event präsentieren.

Daher werde darauf am jetzigen 1. September erst einmal verzichtet. „Uns kam es jetzt darauf an, so schnell wie möglich den Betrieb aufzunehmen, um die Versorgungslücke nicht zu lang werden zu lassen“, erläuterte Schulze. Nicht nehmen lassen werde man sich freilich einen Auftritt bei der Stadthäger Autoschau Mitte September.

Aus Sicht seiner Firma stellen Stadthagen und das Umland „einen interessanten Markt“ dar, begründete Schulze den Schritt in die Kreisstadt. Ohnehin habe man – und zwar schon einige Zeit vor der Sölter-Insolvenz – hier einen Skoda-Standort gründen wollen. Denn bei dieser Marke habe es in dieser Region „bisher einen weißen Fleck gegeben“, so der Firmenchef.

Der Hersteller sei auf den Vertragshändler Schulze mit dem Impuls zugekommen, dieses Vakuum zu füllen. „Wir hatten uns bei der Stadt schon ein Grundstück reserviert“, berichtete Schulze. Dann habe die Sölter-Insolvenz die Chance geboten, auch mit VW nach Stadthagen zu gehen. „Und so wird die Sache für uns richtig rund.“ Es sei schließlich naheliegend, ein ans Stammhaus angrenzendes Marktgebiet zu besetzen.

Neben seinem Stammsitz in Wunstorf ist Schulze noch in Nienburg als Skoda-Händler vertreten. In Zukunft beschäftigt das Unternehmen an seinen drei Standorten insgesamt 70 Mitarbeiter. Das Anfang des 20. Jahrhunderts gegründete Familienunternehmen wird bereits in vierter Generation geführt. ssr

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