Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Autohaus Sölter: Ein Interessent will übernehmen

Nachnutzer steht in Startlöchern Autohaus Sölter: Ein Interessent will übernehmen

Ein Händler aus der Region plant eine VW- und Skoda-Markenvertretung in den Sölter-Immobilien in Stadthagen.

Voriger Artikel
Kinderschutzbund bietet „Kindertrauer-Gruppe“ an
Nächster Artikel
Sparkassen-Pokal: Schützen messen sich

Für die Sölter-Immobilien an der Vornhäger Straße gibt es bereits einen Interessenten, der eine Skoda-Markenvertretung in Stadthagen eröffnen und auch das VW-Geschäft übernehmen will.

Quelle: rg

Stadthagen. Nachdem das Autohaus Sölter die vorläufige Insolvenz beantragt hat, geht es nach Angaben von Rechtsanwalt Torsten Gutmann nun darum, Nachnutzer für die Standorte in Stadthagen, Wunstorf, Neustadt und Alswede zu finden. Bis Ende April soll die Entscheidung fallen, erklärt der Insolvenzverwalter gegenüber den SN. „Bis dahin werden wir Klarheit darüber haben, ob es Interessenten an einer Nachnutzung gibt.“

Nach Informationen der Schaumburger Nachrichten verhandelt ein Skoda- und VW-Händler aus der Region Hannover mit den Eigentümern von zwei der insgesamt drei Sölter-Immobilien an der Vornhäger Straße. Konkret geht es um die Nachnutzung der beiden derzeitigen VW-Standorte, die zuvor auch schon Kfz-Betriebe beherbergt hatten: die ehemaligen Autohäuser Zauder (Volvo) und Scharpe (Chrysler).

Der Interessent, der zum jetzigen Zeitpunkt namentlich nicht genannt werden will, plant nach eigenen Angaben bereits seit längerer Zeit, eine Skoda-Markenvertretung in Stadthagen zu eröffnen. Durch die Sölter-Insolvenz habe sich jedoch der Markt verändert. In die dadurch entstehende Lücke wolle er gegebenenfalls zusätzlich mit einer VW-Vertretung stoßen.

Gutmann will diese Informationen nicht bestätigen, verweist auf das laufende Verfahren. Der Rechtsanwalt und eine M&A-Agentur („Mergers & Acquisitions“, englischer Sammelbegriff für Käufe und Verkäufe sowie Übernahmen von Unternehmen) sind nach Angaben von Gutmann dabei, Gespräche mit Interessenten zu führen. „Im Moment sieht es ganz gut aus. Es ist aber ein schwieriger Prozess und kein Selbstgänger.“

Ein möglicher Knackpunkt bei den Verhandlungen könne die Übernahme des beweglichen Anlagevermögens sein, so Gutmann. Der Erlös aus dem Verkauf der technischen Anlagen, zum Beispiel Hebebühnen, fließe in die Summe mit ein, mit der die Ansprüche der Gläubiger befriedigt werden müssen.

Ziel sei, möglichst viele Sölter-Mitarbeiter an den Standorten weiter zu beschäftigen. Von den 190 Beschäftigten vertrauen jedoch nicht alle auf einen positiven Ausgang des Verfahrens. 39 haben laut Gutmann bereits von sich aus gekündigt.

Dass die im Februar gestartete Insolvenz in Eigenverantwortung bereits nach so kurzer Zeit gescheitert ist, liegt nach Angaben von Gutmann daran, dass sich „das Sanierungskonzept der Geschäftsführung finanziell nicht umsetzen ließ“. Der Plan sah demnach vor, im Audi-Hangar an der Vornhäger Straße ein VW-Autohaus zu betreiben und das jetzige VW-Autohaus aufzugeben.

Es sei jedoch nicht gelungen, eine Einigung zu erzielen, da der Audi-Hangar nicht den Anforderungen des Herstellers an eine VW-Markenvertretung genüge. ber

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg