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Autohaus zieht an den Helweg

Stadthäger Gewerbegebiet Autohaus zieht an den Helweg

Viele Baulücken weist das Gewerbegebiet Am Helweg nicht mehr auf. In den kommenden Monaten wird sich auch zwischen dem PLSW-Bistro Pari und Kaufland etwas tun. Vural Temür hat ein Teil des Grundstücks gekauft und wird dort ein Autohaus errichten.

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Neben dem Restaurant Pari soll ein Autohaus entstehen.

Quelle: jemi

STADTHAGEN. Bislang betreibt der Unternehmer ein Autohaus an der Vornhäger Straße, in dem Gebäude einer ehemaligen Tankstelle. Temür sieht einige Vorteile für den Standort im Gewerbegebiet. Der Durchgangsverkehr von vorbeifahrenden Autos sei deutlich höher. Die Lage sei dementsprechend besser als an der Vornhäger Straße. 2000 Quadratmeter stehen ihm Am Helweg zur Verfügung – so viel hat er der PLSW abgekauft. Im April, spätestens Mai, sollen die Bauarbeiten beginnen. Ende des Jahres soll das Bauprojekt abgeschlossen sein und der Umzug erfolgen.

„Ich wollte schon früher etwas in dem Gewerbegebiet kaufen, doch das hatte nicht geklappt“, sagt Temür. An der Vornhäger Straße mitete er die Räume. Seine Frau Sükriye Temür wird die Geschäftsführerin in dem neuen Autohaus Am Helweg. Der Bau und Umzug werde für ihn auf jeden Fall ein ambitioniertes Projekt neben dem Alltagsgeschäft, sagt Temür. Er sei froh, dass die Stadt schnell grünes Licht für sein Projekt gegeben habe.

Für die Stadt könnte der Umzug indes ein positives Signal mit Blick auf die geplanten Bebauungspläne südlich des Tulpenwegs sein. Bauamtsleiter Gerd Hegemann äußert sich zurückhaltend zu dem Thema: „Wir befinden uns in der Schlussphase der Bauleitplanung.“ Aber im Prinzip sei es gut, wenn kein Gewerbe in dem Bereich angesiedelt sei, in dem die Stadt Wohnhäuser bauen möchte. Das erleichtere die Ansiedlung.

Besitzer hält wenig von Plänen

Wolfgang Bax, der Besitzer der Grundstücke und Gebäude an der Vornhäger Straße 1 und 3, wo Temür noch sein Autohaus betreibt, würde die Gebäude gerne abreißen. Aber nur, wenn er Zuschüsse bekomme. Ein Abriss koste 200 000 Euro. Die würde er nicht dafür zahlen, stattdessen die Gebäude zerfallen lassen. Er halte wenig von den Bebauungsplänen der Stadt. So viel Wohnraum benötige Stadthagen einfach nicht.

Es würde zu lange dauern, bis die Wohnungen vermarktet würden. Für ihn sei es nicht rentabel, Sozialwohnungen auf seinen Grundstücken an der Vornhäger Straße errichten. Das hätte ihm die Stadt vorgeschlagen. „Bauen ist im Moment sehr teuer“, so Bax. Auch Mieten seien in Stadthagen deutlich gestiegen. Er sehe derzeit keine Möglichkeit, für eine erfolgreiche Immobilienbebauung in Stadthagen. Wenn die Stadt seine Grundstücke kaufen wolle, müsse sie ihm ein entsprechendes Angebot unterbreiten. jemi

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