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Autokratzer schlägt zu

Stadthäger Autobesitzer müssen bangen Autokratzer schlägt zu

Wer sein Auto derzeit in Stadthagen parkt, muss bangen. Das Risiko, das Fahrzeug bei der Rückkehr mit völlig zerkratztem Lack vorzufinden, ist offenbar nicht unerheblich.

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Quelle: Symbolfoto

Schon wieder ist es jetzt zu zwei mutwilligen Beschädigungen gekommen. In der Nacht auf Freitag musste die Motorhaube eines am Kirchhof abgestellten Fiat dran glauben. Am späten Sonnabendabend hat es auf dem Festplatz einen BMW erwischt.

Bereits am vergangenen Mittwoch war es zu ähnlichen Taten im Zentrum gekommen. Hier hatte der Täter ermittelt werden können: ein 48-jähriger Mann aus Obernkirchen, der sich in ähnlicher Manier auf dem Kirchhof ausgetobt hatte. Unter anderem war er mit einem Stein auf ein Auto losgegangen, in dem – von ihm offenbar unbemerkt – noch die verängstigte Fahrerin saß. Es entstand ein Sachschaden von rund 5000 Euro. Der Mann soll auch für vergleichbare Taten im vergangenen Jahr verantwortlich sein.

So ärgerlich dies für betroffene Autobesitzer ist: Nach der Vernehmung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt. Autos zu zerkratzen – offenbar kein Haftgrund. Ob auch die jüngsten Delikte auf das Konto des 48-Jährigen Konto gehen, ist bislang unklar. Die Polizei hält einen Zusammenhang mit den Taten vom Mittwoch für nicht ausgeschlossen. Kommissariatssprecher Axel Bergmann spricht zumindest von einer „auffälligen Häufung“.

Allerdings vermag er nicht zu sagen, was den mutmaßlichen Serientäter in seinem Zerstörungswahn antreibt. Zunächst soll nun ermittelt werden, ob er tatsächlich auch für die jüngsten Taten verantwortlich ist. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.

Sollte sich Verdacht bewahrheiten, bleibt dem mutmaßlichen Täter wohl dennoch erneut – zumindest zunächst – das Gefängnis erspart. Viel mehr als eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wird es nicht geben. „Wir haben keinen Haftgrund“, erklärt Bergmann. „Es handelt sich ja nicht um eine schwerwiegende Straftat.“

Die Opfer indes hätten Anspruch auf Schadenersatz, sofern der Täter ermittelt wird. Wer sich und sein Auto schützen will, parkt deshalb am besten erst einmal nicht in Innenstadtnähe parkt. „Es gibt keine Präventivtipps“, bedauert der Polizeisprecher. jcp

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