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Awo engagiert sich verstärkt in der Hospizarbeit

Hauptversammlung des Ortsverbandes Awo engagiert sich verstärkt in der Hospizarbeit

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) will sich verstärkt in der Hospizarbeit engagieren. Das wurde bei der Hauptversammlung des Awo-Ortsverbandes Stadthagen am Sonnabend deutlich.

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Heinz Gerhard Schöttelndreier ehrt Heidemarie Hanauske für ihre 25-jährige Mitgliedschaft in der Awo.

Quelle: ber

Stadthagen . Agnes Schulze Althoff berichtete vom Hospiz Bad Münder, in dem Schwertskranke auf ihrem schwierigen Weg in den Tod begleitet werden.

Der ersten Awo-Einrichtung dieser Art, die vor acht Jahren eröffnet wurde, soll auch ein Hospiz in Schaumburg folgen. Nach Angaben von Schulze Althoff habe die Awo mit der Stiftung Bethel bereits eine Vorvereinbarung getroffen. „Sobald die Zusammenlegung der drei Kreiskrankenhäuser vollzogen ist, gehen wir ins Haus Reiche nach Bückeburg.“

Eine Entscheidung, die auch Awo-Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske begrüßt: „Es ist ein Problem, dass es bisher kein Hospiz in Schaumburg gibt.“

Der Ortsverband bemüht sich nach Angaben von Hanauske zudem verstärkt um neue Mitglieder. Im vergangenen Jahr sei es gelungen, den Abwärtstrend zu stoppen. „Wir haben derzeit 175 Mitglieder.“ 2013 waren es 171 Personen, die mit ihren Mitgliedsbeiträgen die Arbeit der Awo unterstützt haben. „Wir wollen den Aufwärtstrend verstärken, damit wir ein anderes Gewicht haben, um unsere Anliegen durchzusetzen“, erklärte Hanauske. Ein immer wichtigeres Anliegen der Awo ist die Betreuung und Integration der Flüchtlinge im Landkreis. Der Kreisverbandsvorsitzende Heinz Gerhard Schöttelndreier betonte, dass der Landkreis die richtige Entscheidung getroffen habe, die Awo mit der Aufgabe zu betrauen. „Den Landkreis verbinden die Menschen mit der Ausländerbehörde, und da geht es auch um Themen wie Duldung oder Abschiebung.“ Angesichts der weltweiten Krisen sprach Schöttelndreier von regelrechten Völkerwanderungen. „In diesem Jahr werden wir mit unseren vier Sozialarbeitern für mehr als 800 Flüchtlinge zuständig sein. Da brauchen wir weitere Unterstützung.“SPD-Kreisvorsitzender Karsten Becker lobte die Hilfsbereitschaft in der Schaumburger Bevölkerung. „Willkommenskultur ist eine Einstellung, die kann man nicht staatlich organisieren.“ 

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