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BBS-Eklat: Entscheidung weiter offen

Stadthagen / Umstrittene Beförderung BBS-Eklat: Entscheidung weiter offen

Noch ist alles offen: Eine Entscheidung über die umstrittene Beförderung einer Studiendirektorin an den Berufsbildenden Schulen (BBS) in Stadthagen steht immer noch aus.

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Stadthagen. Nach der Kritik an Schulleiter Jürgen Steltner, der seine Ehefrau „gegen den Willen des Personalrats und im Alleingang“, wie es in Vorwürfen aus dem Kollegium heißt, zur Abteilungsleiterin und Studiendirektorin befördert haben soll (wir berichteten), liegt die Entscheidung über einen erneuten Karrieresprung nun bei der Niedersächsischen Landesschulbehörde. Zurzeit werde die Bewerbungsfähigkeit juristisch geprüft, teilte ein Behördensprecher auf Anfrage mit. Und weiter: Mit einer Entscheidung sei voraussichtlich noch in diesem Jahr zu rechnen.

 Zum Beförderungsverfahren: Die Beurteilung von Eignung, Leistung und Befähigung bildet die Grundlage für einen Personalvorschlag, erklärt der Sprecher der Landesschulbehörde. Unter anderem gehöre dazu ein Unterrichtsbesuch, um die Unterrichtsgestaltung beurteilen zu können. Im Anschluss an die Bewertung entscheide die Landesschulbehörde über den Personalvorschlag. Das Verfahren sei dabei immer das gleiche, unabhängig davon, ob es einen oder mehrere Bewerber für einen Posten gibt.

 Zur Frage, ob die Pädagogin an den BBS derzeit die Einzige ist, bei der über eine Beförderung zur Oberstudiendirektorin entschieden wird, wollte die Landesschulbehörde keine Angaben machen.

 Wie berichtet, hatte ein anonymes Schreiben an den Landkreis und das Kultusministerium den Stein ins Rollen gebracht. Darin war Jürgen Steltner auch ein autoritärer Führungsstil vorgeworfen worden. Die Aufsichtsbehörde hatte daraufhin mitgeteilt, man nehmen die Angelegenheit ernst und werde den Sachverhalt prüfen. Schulleiter Steltner und seine Frau haben die schwerwiegenden Anschuldigungen zurückgewiesen und Strafantrag gestellt. Sie fühlen sich verleumdet und sprechen von einer Rufmordkampagne. tbh

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