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BI will weiter beobachten

„Bürgerprotest Asphalt-Mischwerk Stadthagen“ BI will weiter beobachten

Die Bürgerinitiative „Bürgerprotest Asphalt-Mischwerk Stadthagen“ (BI) begrüßt, „dass die Firma Ahrens endlich etwas gegen den vom Asphalt-Mischwerk ausgehenden Gestank unternimmt“.

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STADTHAGEN. Auf diese Weise hat die BI auf die Einhausung der Verladerampe der Mischanlage (wir berichteten) reagiert. In einer Pressenotiz heißt es weiter: „Dies ist sicherlich auch auf die Aktivitäten der BI zurückzuführen.“

Seit drei Jahren führe die BI ein Geruchskataster. Dadurch sei dokumentiert, dass sich die Bewohner in einem Umkreis von über einem Kilometer um das Mischwerk durch den von dort ausgehenden Gestank gesundheitlich beeinträchtigt fühlen. Auch die aufgrund der Beschwerden vom Gewerbeaufsichtsamt beauftragten Gutachter hätten festgestellt, dass vom Mischwerk zeitweise ein intensiver und auch sehr unangenehmer Geruch ausgehe, führt BI-Vorsitzender Jürgen Burdorf aus.

Schadstoffe kommen aus dem Schornstein

„Ob die von der Firma Ahrens ergriffenen Maßnahmen tatsächlich zu der angekündigten deutlichen Reduzierung der Geruchsbelästigungen führen werden, bleibt abzuwarten“, stellt BI-Vorstandsmitglied Dieter Latus fest. Die BI werde ihr Geruchskataster weiterführen und bitte die Bürger, die BI auf diesem Wege weiterhin über Geruchsbelästigungen zu informieren.

Mindestens ebenso wichtig wie die Beseitigung des Gestanks sei der BI darüber hinaus, „dass im Asphalt-Mischwerk endlich eine bessere Filtertechnik eingesetzt wird“, fügt Burdorf hinzu. Denn es sei nicht hinnehmbar, dass beim Betrieb des Asphalt-Mischwerks Braunkohle verbrannt wird „und dabei Schadstoffe zum Beispiel in Form von gasförmigem Quecksilber und krebserregenden Stoffen über den Schornstein ausgestoßen und großflächig in der Umgebung verteilt werden“, führt der BI-Vorsitzende Burdorf dazu weiter aus.  ssr

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