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Babyboom in Stadthagen

40 Kinder mehr als im Vorjahr Babyboom in Stadthagen

Glückliche Eltern hat es in Stadthagen in diesem Jahr deutlich häufiger gegeben als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. 151 Babys wurden seit Januar geboren, das sind 40 Kinder mehr als 2015.

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Stadthagen. Vergleicht man die Quartalszahlen, ergibt sich ein Geburtenplus von 22 Prozent. 2016 wurden in den ersten drei Monaten in Stadthagen 95 Kinder geboren, im Vorjahr waren es 77 Geburten. Auch im Krankenhaus Bethel haben im ersten Quartal deutlich mehr Babys zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt. 157 Neugeborene bedeuten ein Plus von 16,67 Prozent.
Insgesamt sind im vergangenen Jahr 907 Babys in den Schaumburger Krankenhäusern zur Welt gekommen. Hält der Trend der ersten Jahreshälfte an, steigt diese Zahl 2016 auf 1076 Kinder. Der Chefarzt der Frauenklinik freut sich über den Anstieg der Geburten. Eine Erklärung für den Babyboom hat Dr. Momme Arfsten allerdings nicht.
Die unerwartet hohe Zahl der Geburten hat in den Schaumburger Krankenhäusern nach Angaben von Sprecherin Nina Bernard bisher nicht zu Engpässen geführt. Die Stadthäger Entbindungsstation sei Anfang der Neunziger auf 800 Geburten pro Jahr ausgelegt worden, und diese Ausstattung werde bis heute vorgehalten. Neben drei Kreißsälen gibt es einen Entbindungsraum mit Wanne sowie CTG- und Überwachungsräume. Zudem sei im Kreißsaal ein Kaiserschnitt möglich.
In der Bückeburger Geburtsstation stehen zwei Kreißsäle zur Verfügung, einer davon ist mit einer Entbindungswanne ausgestattet. Ein separater OP steht zudem für Kaiserschnitte zur Verfügung. „Sollte der Babyboom anhalten, wäre es jederzeit möglich, einen dritten Kreißsaal zu eröffnen“, erklärt Bernard.

Auswirkungen auf Angebote der Hebammen

Auch die medizinische Betreuung sei gewährleistet. So seien rund um die Uhr in beiden Kliniken jeweils zwei Ärzte und eine Hebamme vor Ort, eine weitere Geburtshelferin in Rufbereitschaft könne innerhalb weniger Minuten in der jeweiligen Klinik sein.
Allerdings wirkt sich der Babyboom auf die Angebote der Hebammen aus, die nach Angaben von Bernard ausgelastet sind. „Die Geburtsvorbereitungskurse sind voll.“ Auch für die Wochenbettbetreuung nach der Geburt sei es ratsam, sich möglichst frühzeitig bei den Hebammen anzumelden, um einen Platz zu bekommen.

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