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Babywatching weckt das Feingefühl

Projekt des Kinderschutzbundes Babywatching weckt das Feingefühl

Wie ein Baby in natura aussieht, wissen die meisten Erstklässler. Und darum geht es auch nicht beim Babywatching, dem Baby Anschauen im Klassenzimmer. Vielmehr soll das Zusammensein einer Mutter mit ihrem Baby beobachtet werden – was Feingefühl und Empathie bei den Kindern fördern soll.

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Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes initiieren das Babywatching in der Grundschule Am Sonnenbrink. 

Quelle: sk

Stadthagen. Mit seinem Projekt stehe der Kinderschutzbund Schaumburg laut Mitarbeiterin Christel Varelmann „in den Startlöchern“ und habe mit der Grundschule Am Sonnenbrink einen begeisterten Partner gefunden. Schulleiterin Petra Ammon ist überzeugt vom Babywatching: „Man wird rücksichtsvoller.“ Insofern gliedert sich das Projekt in den weiten Bereich Gewaltvorbeugung ein.

Das Präventionsprojekt mit der markenrechtlich geschützten Bezeichnung „B.A.S.E.“ (Baby-Beobachtung im Kindergarten und in der Schule gegen Aggression und Angst zur Förderung von Sensitivität und Empathie) wurde von dem Münchner Bindungsforscher und Mediziner Karl Heinz Brisch entwickelt. Auf dessen Erkenntnissen beruht das Babywatching.

Dieses läuft folgendermaßen ab: Eine Mutter oder ein Vater kommt mit einem wenige Wochen alten Baby in die Schule – einmal in der Woche für jeweils eine halbe Stunde. Im Stuhlkreis erleben die Erstklässler wie das Baby von Woche zu Woche wächst, bis es frei laufen kann. Die Kinder beobachten dabei lediglich das Zusammensein von Mutter und Kind, treten mit beiden nicht in Kontakt.

Dafür fragt eine Koordinatorin des Kinderschutzbundes die Kinder nach ihren Beobachtungen und Empfindungen. Dringend werden nun Mütter oder Väter gesucht, die sich ehrenamtlich für das Projekt zu Verfügung stellen: Wer Lust hat, kann sich unter der Telefonnummer (0 57 21) 72 47 4 oder per E-Mail an info@kinderschutzbund-schaumburg.de melden.  sk

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