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Bau des Fußballplatzes verzögert sich

Jahnstadion: Vorplanungen nehmen längere Zeit in Anspruch Bau des Fußballplatzes verzögert sich

Die Abstimmung zwischen der Stadtverwaltung und dem FC Stadthagen sowie die Vorplanungen haben länger gedauert: Der marode Tennenplatz am Jahnstadion wird daher nicht mehr wie ursprünglich geplant im laufenden Jahr, sondern erst 2017 in einen Teil-Kunstrasenplatz umgewandelt.

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Symbolbild

Quelle: dpa

STADTHAGEN. Nach Auskunft von Iris Freimann vom Fachbereich für Bürgerdienste ist in der Grobplanung vorgesehen, dass die beiden Strafräume, die beim Fußball am meisten belastet werden, mit Kunstrasen ausgestattet werden. Der Rest des Spielfeldes bekommt Naturrasen verpasst. Diese Ausführung kostet 285000 Euro.

Derzeit wird nach Darstellung der Verwaltungsmitarbeiterin die Feinplanung des Projektes mithilfe eines externen Fachbüros angeschoben. Auf diese Zuarbeit sei man angewiesen, „denn einen Kunstrasenplatz baut man nicht alle Tage“.

Rein theoretisch könnte man mit der Umsetzung noch dieses Jahr beginnen. „Aber wir wollen nicht riskieren, dass wir die Arbeiten im Winter witterungsbedingt unterbrechen müssen“, sagt Freimann. Zudem sollten die Vereine den gerade im Winter stark beanspruchten Tennenplatz dann verlässlich zur Verfügung stehen haben. Start des Baubeginns soll laut Freimann im Frühjahr 2017 sein, „sobald es die Witterung erlaubt“. Wie lange die Umwandlung dauern wird, konnte sie nicht sagen.

Investitionsbetrag der Stadt kann sich reduzieren

Der FC Stadthagen wird nach den Worten Freimanns beim Landessportbund einen Antrag auf Förderung von bis zu 30 Prozent der Kosten stellen. Dieses Geld wäre auch erst 2017 verfügbar. Eine Förderbedingung ist, dass der Verein einen Eigenanteil an den Kosten von 20 Prozent übernimmt. Das kann als Geldleistung oder in Form von Arbeitseinsätzen aufgebracht werden. Gelingt diese Konstruktion in vollem Umfang, würde sich der Investitionsbetrag der Stadt auf 142500 Euro reduzieren.

Der stadteigene Fußballplatz werde künftig grundsätzlich „allen Stadthäger Vereinen, die ihn nutzen wollen, zur Verfügung stehen“, versichert Freimann. Der Belegungsplan wird von der Stadtverwaltung gemanagt. Allerdings habe der FC Stadthagen „das erste Nutzungsrecht“.

Kein Verein wird ausgeschlossen

Grund: Der FC habe die Umwandlung initiiert und trage durch den genannten Eigenanteil „massiv zu dem Projekt bei“. Das müsse „selbstverständlich berücksichtigt werden“. Den anderen Vereinen der Stadt sei Gelegenheit gegeben worden, sich ebenfalls zu beteiligen. „Bislang weiß ich aber von keiner Zusage“, berichtet Freimann.

Gleichwohl werde „kein anderer Verein ausgeschlossen“, betont die Fachbereichsleiterin. Der Belegungsplan werde „mit allen interessierten Vereinen abgestimmt“. Außerdem stimmten sich der FC und andere Vereine im Vorfeld untereinander ab. Freimann: „Ich glaube nicht, dass es deswegen zu Problemen kommt.“ ssr

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