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Bauarbeiten in Lauenhäger Straße schreiten langsam voran

Noch kein Ende in Sicht Bauarbeiten in Lauenhäger Straße schreiten langsam voran

Die seit einigen Monaten andauernden Bauarbeiten in der Lauenhäger Straße dauern an. Seit dem 27. Juli ist der Verkehrsweg schon gesperrt, die damit verbundenen Arbeiten werden sich in das nächste Jahr hinein ziehen. Doch es besteht Grund zur Hoffnung, dass das Unterfangen schon bald rascher voranschreiten wird als derzeit.

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Die Arbeiten auf der Lauenhäger Straße dauern an. Archivbild

Stadthagen. Für viele Bewohner Stadthagens sowie Gäste der Kreisstadt stellt die Sperrung ein erhebliches Problem dar. Für den Unmut der betroffenen Personen zeigt Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der federführenden Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Verständnis: „Wir würden uns auch manchmal einen schnelleren Baufortschritt wünschen. Doch realistisch ist das Ansinnen nicht.“

Der Teufel steckt momentan im wahrsten Sinne des Wortes im Detail. Brockmann zeigt an: „Die derzeitigen Arbeiten sind kompliziert und zum Teil auch sehr kleinteilig. Es findet eine Menge Leitungstätigkeit statt, Vorgaben, wie etwa Hygieneprüfungen sind zu absolvieren und jeder Hausanschluss muss auch einzeln geprüft werden.“
 

Eine konkrete Aussage, wie lange die Bauarbeiten im neuen Jahr 2017 anhalten werden, will sich Brockmann an dieser Stelle nicht entlocken lassen: „Es macht zum aktuellen Zeitpunkt keinen Sinn, eine Prognose abzugeben. Natürlich haben wir, besonders die ausführende Firma, ein Interesse daran, schnell fertig zu werden.“
 

Nicht ganz unproblematisch gestalten sich die aktuell stattfindenden Arbeiten. Diese betreffen den Bereich der Bahnunterführung, dort ist lediglich ein ziemlich langsames Vorankommen möglich. Brockmann: „Das ist schon eine Art Nadelöhr. Wir sind dort mit diversen Schwierigkeiten konfrontiert, stoßen etwa immer wieder auf Leitungen, die niemand kennt. Die müssen wir dann natürlich überprüfen, nachschauen, wohin sie führen. Das ist sehr viel zeitintensive Detailarbeit.“
 

Der Behördenleiter ist indes zuversichtlich, dass die Bauarbeiten, sobald der beschriebene Engpass überwunden wird, rascher vorangehen. Eine Pause wird es voraussichtlich über die Zeit des Jahreswechsels, in der letzten Dezember- und der ersten Januarwoche des kommenden Jahres, geben.
 

Brockmann ist zusätzlich bestrebt, die langfristig positiven Effekte der aktuell stattfindenden Aktionen herauszustellen: „Wenn die Arbeiten vollendet sind, ist in dem Bereich für einen langen Zeitraum Ruhe.“
 

Einen positiven Nebeneffekt haben die Arbeiten, die in der Lauenhäger Straße stattfinden, derweil. Brockmann freut sich: „Bei dem momentanen Projekt sind nur wenige Maschinen im Einsatz, viele Tätigkeiten werden von Personen ausgeführt. Dies bedeutet dann natürlich auch, dass Menschen beschäftigt sind, für die Arbeit, die sie dort leisten, entlohnt werden.“
 

Die Umgestaltungen auf der B 65 gehen im neuen Jahr weiter, für Stadthagen gibt es laut Brockmann für das kommende Jahr ebenfalls schon Pläne, die zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht ganz konkret sind.
 

Die Erfahrung, dass Bauvorhaben etwas länger andauern, ist für die Stadt nicht neu. Entsprechend erklärt Gerd Hegemann, der Stadthäger Fachbereichsleiter Planen und Bauen: „Wir verfolgen die Sache auch mehr aus der Distanz und gehen davon aus, dass es dort im nächsten Jahr weiter geht. Bei der Lauenhäger Straße leisten wir unseren Anteil im Hinblick auf die Finanzierung, die Führung obliegt jedoch Hameln.“
 

Bei anderen Projekten in der Stadt sind die Arbeiten weiter vorangeschritten, ihre Vollendung naht. Hegemann erklärt: „Die aktuellen Arbeiten in der Marienstraße und in dem Annaweg sind weitgehend fertig, sollten bald zu ihrem Ende gelangen. Ähnlich schaut es hier bei der L 444 Reinsen aus.“ ano

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