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Fördergebiet „Städtebaulicher Denkmalschutz“ festgelegt

3,45 Millionen fließen bis 2025 Fördergebiet „Städtebaulicher Denkmalschutz“ festgelegt

Der Planungs-und Bauausschuss des Rates hat einmütig die Festlegung eines Fördergebietes für das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ empfohlen. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) hatte die Stadthäger Altstadt im August in dieses Bauförderprogramm aufgenommen.

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Stadthagen. Mit Hilfe des Programms sollen insbesondere historische Stadtkerne mit „denkmalwerten und baukulturell wertvollen“ Gebäuden gesichert und erhalten werden.
Bedingung für die ArL-Maßnahme ist, in der Stadt ein begrenztes Gebiet für die Förderung auszuweisen. Innerhalb eines 35,4 Hektar großen Untersuchungsgebietes legte die Verwaltung dafür ein Areal von 14,4 Hektar fest, das sich innerhalb der Altstadt komplett von Nord nach Süd erstreckt und ostwärts einen schmalen Streifen ausspart. Nicht nur das historische Stadtbild, auch Wohn- und Wirtschaftsqualität finden in dem Konzept Berücksichtigung.

Altes Sanierungsgebiet ausgetauscht

1980 hatte die Stadt zum ersten Mal Städtebauförderungsmittel eingeworben. Der Altstadtbereich wurde damals als förmliches Sanierungsgebiet festgelegt, um die Innenstadt attraktiver zu machen und das charakteristische Stadtbild zu erhalten. Die entsprechende „Sanierungssatzung Innenstadt“ hatte der Rat zum Ende des vergangenen Jahres aufgehoben. An ihre Stelle tritt eine Erhaltungssatzung, die räumlich die ganze Altstadt einschließt, denn es gibt laut Verwaltung weiterhin einen umfassenden Bedarf an der Sanierung der denkmalgeschützten Häuser und Modernisierung von „priorisierten“ Gebäuden.
Bis 2025 werden aus dem Fördertopf 3,45 Millionen Euro fließen, für dieses Jahr sind schon 500 000 Euro vorgesehen, im nächsten werde es eine Million Euro sein.
Der Fachausschuss stimmte der vom Bauamt vorgeschlagenen Abgrenzung des Fördergebietes zu. SPD und Grüne begrüßten die Vorlage, für die CDU äußerte Ursula Schweer ihre Hoffnung auf „positive Akzente für denkmalgeschützte Häuser“. Richard Wilmers (WIR) hob die „immense Bedeutung für die Wirtschaftskraft“ in der Innenstadt hervor und schlug vor, das Projekt im Stadtrat „peu à peu aktiv zu begleiten“.

Von Gerrit Brandtmann

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