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Bauhof muss wenig Streusalz verwenden

Kräftig gespart Bauhof muss wenig Streusalz verwenden

Der Winter des Jahres 2013/2014 war einer der Wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Etwa zwei Grad zuviel zeigten die Thermometer im Vergleich zum Klimamittel an. Der vergangene Winter konnte da nicht ganz mithalten, war aber mit knapp einem Grad über dem Durchschnitt immer noch zu warm. Allerdings musste entsprechend mehr Streusalz eingesetzt werden, als noch im Jahr zuvor.

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Streusalz ist nicht allzu häufig zum Einsatz gekommen, auch an anderer Stelle hat der Bauhof gespart.

Quelle: Archiv

Stadthagen (js). „Der Streusalzverbrauch kann nur nach Kalenderjahr dargestellt werden“, erklärt Bettina Burger, Sprecherin der Stadt Stadthagen. Eine individuelle Berechnung pro Winter sei nicht möglich. 300 Tonnen Streusalz standen dem Bauhof 2014 zur Verfügung. 190 davon mussten nach Angaben von Burger im vergangenen Jahr insgesamt genutzt werden, um die Straßen von Eis und Schnee zu befreien – 50 Tonnen mehr als noch im Vorjahr. Trotzdem freuten sich die Bauhofsmitarbeiter über Einsparungen in Höhe von etwa 110 Tonnen im Jahr 2014. „Das eingesparte Streusalz wird eingelagert“, erklärt Burger.
Der Personalaufwand beim Bauhof blieb auf einem fast gleich bleibenden Niveau: 44 000 Euro vom 1. Januar 2014 bis 31. März 2014 zu 42 000 Euro im selben Zeitraum für das Jahr 2015. „Mit dem etwas geringeren Personalaufwand wird vermutlich auch ein etwas geringerer Streusalzverbrauch in den Zeiträumen verbunden sein“, erklärt Burger.
Dank der milden Winter bleiben die sonstigen Tätigkeiten des Bauhofs im Zeitplan. „In stärkeren Wintern mit erhöhtem Arbeitsbedarf beim Winterdienst können sich andere Arbeiten verzögern, wie beispielsweise der Rückschnitt des Straßenbegleitgrüns, die Laubbeseitigung oder die Gullireinigung“, erklärt die Stadtsprecherin. Bei extremen Wintern könne es sogar zu gänzlichen Ausfällen bei beispielsweise Baumfällungen oder Feldheckenschnitt-Arbeiten kommen. „Diese würden dann an Fremdfirmen vergeben werden, weil durch den Winterdienst aufgelaufene Überstunden abgebaut werden müssten.“

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