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Bauplätze: Innenstadt beliebter als Ortsteile

Zentrumsnähe gesucht Bauplätze: Innenstadt beliebter als Ortsteile

Die Zinsen sind niedrig, Baukredite so günstig wie selten. Von einem Bauboom ist in Stadthagen allerdings nichts zu merken. 2015 haben 22512 Menschen in der Kreisstadt gelebt, rund 500 mehr als noch 2013. Bezogen auf Bauplätze gibt es noch ausreichend Raum. Im gesamten Stadtgebiet sind 258 Areale frei. 93 Bauflächen liegen im inneren Stadtgebiet.

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Stadthagen. Allerdings sind diese nicht alle verfügbar, berichtet Bettina Burger. Die Pressesprecherin der Stadt Stadthagen erklärt: „In 48 Fällen haben die Eigentümer keine Verkaufsabsichten.“

 Gründe dafür könnten etwa sein, dass die Inhaber ihr unbebautes Grundstück als Kapitalanlage sehen, für ihre Nachkommen aufheben oder schlichtweg Ruhe in der Nachbarschaft haben möchten, weiß Bauamtsleiter Gerd Hegemann. Im Umkehrschluss bedeutet das selbstredend, dass 45 Grundstücke auf einen neuen Besitzer warten.

 Ähnlich sieht es in den Ortsteilen aus. 165 ausgewiesene Areale liegen dort. 65 davon können erstanden werden, 52 Bauplätze stehen nicht zur Verfügung. Für die übrigen 48 Grundstücke bestehe nach Angaben von Burger zwar schon das Planungsrecht. Die Erschließung etwa von Zufahrtswegen sei aber „noch nicht hergestellt.“

 Einige der genannten Plätze werden von der Stadt vermarktet. Dazu gehören zwölf Grundstücke in den Ortschaften Probsthagen, Wendthagen-Ehlen und Obernwöhren sowie etwa 20 im Baugebiet Im Bergholz in Obernwöhren. Diese sollen aber erst „nach und nach erschlossen werden“, so Burger.

 Bundesweit geht die Nachfrage nach ländlich gelegenen Grundstücken zurück. Ein Trend, der sich auch in Stadthagen zeigt. Besonders beliebt sind Baugrundstücke nach Burgers Angaben im Zentrum. In den Ortschaften verlaufe der Verkauf dagegen eher schleppend. „Das Verhältnis ist etwa zwei zu eins für die Kernstadt“, wie Burger ausführt. Allerdings bezögen sich die Zahlen nur auf die von der Verwaltung vermarkteten Baugrundstücke.

 Um die Baugebiete in den Ortsteilen attraktiver zu gestalten, prüfe die Stadt unter anderem, einen Kinderbaulandbonus einzuführen. Jener könnte beispielsweise zu Preisnachlässen führen, sollte sich eine Familie mit Kindern für den Kauf eines Grundstücks dort entscheiden.

 „Darüber hinaus werden seitens der Verwaltung auch Überlegungen zur Ausweisung neuer Baugrundstücke angestellt“, berichtet Burger. Infolge der gegenwärtigen Planung könnten etwa südlich des Tulpenweges und auf dem jetzigen Krankenhaus-Areal neue Baugebiete entstehen.

js

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