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Bax will bauen

Investor will Ärztehaus und Nahversorger an die Vornhäger Straße bringen Bax will bauen

Konkrete Vorstellungen für das dahinsiechende Gelände an der Vornhäger- und Lauenhäger Straße hat der Stadthäger Wolfgang Bax. Als Investor möchte er dort Gebäude für ein Fachärztehaus und einen Nahversorger errichten.

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Auf diesem Areal möchte Wolfgang Bax ein Ärztehaus und einen Supermarkt ansiedeln. 

Quelle: rg

Stadthagen. Nach den Planungen von Bax soll das Ärztehaus eine Geschäftsfläche von etwa 3000 Quadratmeter erhalten. „Ich denke an die Ansiedlung von sechs, sieben Ärzten, das scheint mir eine realistische Größenordnung zu sein“, sagte Bax im Gespräch mit dieser Zeitung.

In das Ärztehaus integriert werden sollen voraussichtlich eine Apotheke, ein Sanitätshaus und ein Cafe. Dazu soll dort demnach ein Supermarkt als Nahversorger auf einer Geschäftsfläche von etwa 1300 Quadratmeter angesiedelt werden. Ergänzt würde die Anlage durch insgesamt rund 150 Parkplätze.

„Die Grundstücksfragen sind so gut wie geklärt“, stellte Bax aus seiner Sicht klar. Bereits in seinem Besitz befindet sich das auf dem entsprechenden Areal zentral gelegene Gelände des früheren Autohauses Berkefeld. Für die Umsetzung seines Projektes habe er sogar zwei Optionen: Entweder müsste er sein Grundeigentum entlang der Vornhäger Straße bis zur Lauenhäger- oder aber bis zur Probsthäger Straße ausdehnen. „Das halte ich zeitnah für realisierbar“, fasst er seinen Eindruck von konkreten Gesprächen mit den jetzigen Eigentümern zusammen.

Der Standort biete für die Kombination Ärztehaus/Nahversorger viele vorteilhafte Bedingungen, argumentierte Bax. Dazu zähle „die phantastische Verkehrsanbindung“. Da das Areal sehr zentrumsnah liege, würde die Ansiedlung „zum Frequenzbringer für die Altstadt und würde insbesondere zur Belebung der Niedernstraße beitragen“, so der Investor.

Nach seinen Worten könnte das Projekt schnell umgesetzt werden. Notwendig sei freilich, dass die Stadt die Voraussetzungen dafür schafft. „Die Politik müsste sich mit Blick auf das Ärztezentrum für diesen Standort entscheiden“, sagte Bax und unterstrich, dass viele gute Gründe dafür sprechen.

Und dann müsse rasch entsprechendes Baurecht geschaffen werden. Noch bis zum Oktober gelte für das Areal eine Veränderungssperre. Für die Ansiedlung eines Nahversorgers müsste der bestehende Bebauungsplan verändert werden, was laut Bax möglich sei, wenn man es nur wolle.

Bax machte deutlich, dass er die anderen potenziellen Standorte für ein Ärzthaus für nicht realisierbar hält – was zusätzlich für sein Projekt spreche. Beim Areal an der Bahnhofstraße stünden einer Verwirklichung „wahnsinnige Preisvorstellungen eines Grundstückseigentümers“ entgegen. Zudem gebe es „unüberwindbare Hindernisse“ mit Blick auf den Denkmalschutz beim ehemaligen Postgebäude.

Was das Areal südlich der Marktpassage angehe, spreche „die katastrophale Zuwegung“ gegen ein dortiges Ärztehaus. Für die dort vom Kaufmann Günter Kreft geplante Geschäftsfläche von 8000 Quadratmeter würden laut Bax 40 Ärzte benötigt: „Völlig unrealistisch, das kann man nicht zusammen bekommen.“

Und das Krankenhausareal sei ungeeignet, „weil man die bestehenden Gebäude allein schon aus energetischen Gründen nicht wirtschaftlich für ein Ärztehaus nutzen kann“, so Bax. Außderdem wolle zwar die Kreisverwaltung dort ein Ärztehaus, die Krankenhausprojektgesellschaft aber strebe an, ein solches lieber direkt am neuen Klinikum in Vehlen anzubinden. Letztere Option stelle „für Stadthagen übrigens eine große Gefahr dar“, so Bax: „Deshalb ist jetzt rasches Handeln gefragt.“  ssr

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