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Bedarf an Krippenplätzen steigt an

Stadthagen / Kinder Bedarf an Krippenplätzen steigt an

Für 18 Prozent aller Kleinkinder unter drei Jahren werden in Stadthagen mittlerweile Krippenplätze parat gehalten. Diese 88 Plätze werden nach Auskunft von Kathrin Prade vom städtischen Schulamt derzeit nicht vollständig, aber doch fast komplett genutzt.

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Stadthagen (ssr). „Unser Krippenangebot ist somit bedarfsgerecht“, bilanzierte Bürgermeister Bernd Hellmann. Sollte die Nachfrage während des kommenden Kita-Jahres noch ansteigen, „haben wir sogar noch einige Krippenplätze frei, zudem gibt es einen Puffer durch die Möglichkeit der Unterbringung in altersübergreifenden Gruppen“.

Das von der Bundesregierung für das Jahr 2013 vorgegebene Ziel markiert eine Quote von 35 Prozent. Ob der Bedarf der Eltern in einer ländlichen Kleinstadt wie Stadthagen bis dahin überhaupt auf diese Höhe schnellen wird, muss sich erst noch herausstellen.

Die Stadtverwaltung werde in der Zeit bis dahin jeweils zeitnah auf die Bedarfssignale reagieren. Man werde in der Lage sein, die Zahl der Krippenplätze je nach Bedarf nachzubessern, versicherte der Verwaltungschef.

So werde dieser Punkt auch in den Etatberatungen für das Jahr 2012 eine Rolle spielen, denn letztlich werde es im Zweifel auch um räumliche und personelle Anpassungen gehen, erläuterte der Bürgermeister.

Zu beobachten ist laut Prade jedenfalls seit kurzer Zeit, dass der Bedarf an Plätzen in altersübergreifenden Gruppen zugunsten der Krippenplätze zurückgeht: „Immer mehr Eltern von Kleinkindern wollen offenbar, dass diese in altershomogenen Gruppen spielen und betreut werden.“

Für die städtischen Kindertagesstätten sind für das kommende Kindergartenjahr insgesamt 341 Kinder angemeldet. Das sind nach Angaben von Prade exakt so viele wie vor einem Jahr. „Damit sind unsere Kindergärten fast voll belegt“, bilanzierte Hellmann. Es seien aber noch einzelne Plätze frei. „Niemand wird abgewiesen werden müssen“, ist der Verwaltungschef sicher.

In wenigen Einzelfällen könne es dazu kommen, „dass jemand für sein Kind nicht den gewünschten, sondern einen anderen Kindergarten in der Stadt akzeptieren muss“.
Auffallend stark steigt laut Prade die Nachfrage nach Mittagessen in Kitas und nach Flexibilität bei der Zeit des Abholens. „Immer mehr Mütter melden berufsbedingt den Bedarf an, das Kind nicht schon um 12 Uhr, sondern erst um 13 oder um 14 Uhr abzuholen.“ Diese Flexibilität uneingeschränkt zu gewährleisten, ist das Ziel in den städtischen Kitas. „Weitestgehend können wir das jetzt schon darstellen“, sagte Hellmann dazu.

Laut der vorliegenden Geburtenzahlen sei zu erwarten, dass die Zahl der Kindergartenkinder in den kommenden jahren zurückgehe, fuhr Hellmann fort. „Wir müssen die räumlichen und personellen Kapazitäten also stets überprüfen und sehen, wie wir das möglichst sinnvoll nutzen können.“ Für die nächste Zukunft könnte das beispielsweise zu einem erweiterten Krippenangebot in bisher von Kindergartenkids genutzten Räumen führen.

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