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Behindertenbeirat wird neu gewählt

Bewerbung für Wahlgremium möglich Behindertenbeirat wird neu gewählt

Im April endet die dreijährige Amtszeit des siebenköpfigen Behindertenbeirats der Stadt. Daher muss das Gremium neu gewählt werden, wie es in einer Presseverlautbarung der Stadtverwaltung heißt.

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Quelle: SN

Stadthagen. Gewählt wird der Behindertenbeirat demnach von einer sogenannten Delegiertenversammlung aus deren eigenen Reihen. Diese Versammlung setzt sich zum einen zusammen aus Delegierten von Behinderten-Einrichtungen wie beispielsweise der PLSW oder dem Behindertensportverein. Zum anderen können aber auch Personen, die in keiner Einrichtung oder Gruppe organisiert sind, bei der Stadtverwaltung die Aufnahme in die Delegiertenversammlung beantragen.

Die zu erfüllende Voraussetzung dafür nennt die Verwaltung in einer Pressemitteilung: „Die Delegierten müssen selbst eine Behinderung haben, Angehörige von Menschen mit Behinderung und von diesen benannt, Betreuer von Menschen mit Behinderung oder in einschlägigen Arbeitsfeldern tätig und in den Beirat wählbar sein. Wählbar sind Personen, die das passive Wahlrecht im Rat der Stadt besitzen und kein Mandat bei der Stadt haben.“

  • Jeder der unter diese Beschreibung fällt kann bis zum 30. März bei der Stadt Stadthagen, Fachbereich Bürgerdienste, Rathauspassage 1, die Aufnahme in die Delegiertenversammlung beantragen. Die Entscheidung darüber fällt der Bürgermeister.

Wie der Vorsitzende des Behindertenbeirats, Matthias Gläser, erläuterte, vertritt das Gremium „die Belange der behinderten Menschen gegenüber Behörden, Institutionen und Einrichtungen der öffentlichen Hand“.

Gläser nannte einige konkrete Beispiele aus den vergangenen Jahren. So habe der Beirat an der Schaffung von behindertengerechten Parkplätzen mitgewirkt, in einem Fall sogar unter Einbeziehung eines privaten Grundstückseigentümers.

Auf dem Martini-Friedhof habe ein Hauptweg reihenweise tiefe Schlaglöcher aufgewiesen, sodass ein Rollstuhlfahrer umgekippt sei. „Der Missstand ist nach unserer Intervention erfreulich rasch behoben worden“, erinnert sich Gläser. Auf Initiative des Beirats sei beim Haupteingang ins Rathaus eine vollautomatische Tür installiert worden. Mitgewirkt habe man auch bei der Einrichtung des öffentlichen WCs am oberen Ende der Niedernstraße. Derzeit kämpfe der Behindertenbeirat unter anderem für die Beseitigung des Kopfsteinpflasters in der Fußgängerzone, wie Gläser hinzufügte.  ssr

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