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Bei der Männermode sind Accessoires erlaubt

Stadthagen / Miss und Mister Schaumburg Bei der Männermode sind Accessoires erlaubt

Was soll ich anziehen? Diese Frage steht für Modebewusste am Anfang eines Tages. In welchem Outfit sich acht Mädchen und Jungen, die Finalisten der „Miss und Mister Schaumburg-Wahl“, am Sonnabend präsentieren, ist bereits am Dienstag anprobiert und festgelegt worden. Am 17. September steigt in der Festhalle ab 19 Uhr die große Finalshow des Wettbewerbs.

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Zeigt her Eure Füße: Im „Schuhpark“ probieren die Miss- und Misterfinalisten das passende Schuhwerk für den großen Auftritt an.

Quelle: sk

Stadthagen (sk). Mehrere Durchgänge „laufen“ die Titelanwärter auf dem Catwalk, leger-sportiv gekleidet, in eher klassischer Straßenmode – und natürlich im eleganten Abenddress beziehungsweise Brautkleid. Anprobiert wurde am Dienstag im Modehaus Hagemeyer, das bereits die Ausstattung für das Shooting in der Einhornhöhle im Harz bereitgestellt hatte, im „Schuhpark“ am Markt und bei „Lin Riehl Braut- und Abendmoden“ an der Niedernstraße.

„Ganz gut“ hat Anna-Maria Werner das Brautkleid gefallen, in dem sie auf einem Podest vor dem Ankleidespiegel stand. Während an ihrem Dress herumgesteckt wurde, entdeckte die 16-Jährige („Am 19. werde ich 17!“) auf einem Hochglanz-Magazin ein anderes Kleid. Ein teurer Traum mit Sissi-weitem bestickten Tüllrock. „Das mag ich“, entfuhr es Anna-Maria. Die Wahl von Andreas Riehl war – für alle Kandidatinnen gleich – auf variierende schlichte und schulterfreie Modelle der Firma „Mode de Pol“ gefallen. Das Unternehmen gewinne jedes Jahr den Oscar für die Brautmode. Auf Schleier, Schmuck und anderen Zierrat wird verzichtet. Riehl: „Es wirken nur die Kleider und die Mädchen.“

Während sich in der Brautmoden-Garderobe Virginé Rolke ins Kleid helfen ließ („Ist Ihnen das nicht zu eng?“ „Nein, ich krieg’ noch Luft“), zweifelte Kandidat Tim Gerberding an der Meinung des Fachpersonals. Kleiner, gab Tim an, dürfe das Sakko nicht ausfallen. Schließlich müsse man damit posen, sprachs und stellte die Jacke auf eine Dehnprobe. Hagemeyer-Mitarbeiter Ralf Burkert sah sofort, dass die Ärmel hängen blieben. Also keine Nummer kleiner. In Ruhe und kritisch suchten Burkert und Betty Wennig gemeinsam mit den jungen Männern die passendsten „Klamotten“ aus. Hier durfte am Detail gefeilt und mit Accessoires gearbeitet werden. Peppt die blaue Krawatte den Gesamteindruck auf? Muss die Weste eventuell etwas höher geschlossen werden?

Zum Schluss des Tages fanden sich alle Kandidaten zur Schuhanprobe im „Schuhpark“ ein, wo bald ein fröhliches Durcheinander an Füßen, Kartons, und Schuhmodellen herrschte. Manches Paar begeisterte derart, dass es gleich für den privaten Kauf anvisiert wurde.

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