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Beschicker ziehen überwiegend positive Bilanz

Weihnachtsmarkt Beschicker ziehen überwiegend positive Bilanz

Die Bilanz der Beschicker des Weihnachtsmarktes fällt überwiegend positiv aus. Nur das Kunsthandwerk fristet ein Nischendasein. „Dafür, dass der Weihnachtsmarkt so klein ist, sind wir zufrieden. Es läuft gut“, erklärt Biance Brünjes vom Genussmobil des Stadthotels Gerbergasse.

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Auf ihre Stammkunden kann sich Sonja Schulz verlassen, ansonsten fristet das Kunsthandwerk auf dem Weihnachtsmarkt ein Nischendasein.

Quelle: ber

Stadthagen (ber).  „Für uns steht schon jetzt fest, dass wir im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.“
Ob Götz Raguse seinen Klangstand nochmal auf dem Marktplatz aufbaut, ist dagegen unklar. Beschickerin Angelika Gramma hat festgestellt, dass viele Besucher an ihrem Stand vorbeigehen, ohne sich die Musikinstrumente und Klangspiele überhaupt anzugucken. „Es läuft nicht gerade rosig. Eigentlich stehe ich für null hier.“ Der Weihnachtsmarkt sei aber „nett gemacht“, betont Gramma. „Die Veranstalter geben sich Mühe. Mehr geht in einer Kleinstadt wie Stadthagen nicht.“ Allerdings wäre es aus ihrer Sicht wünschenswert, wenn neben den vielen Essensständen etwas mehr Kunsthandwerk angeboten würde.
Glühwein geht dagegen immer, diese Erfahrung macht Cornelia Landwermann bereits seit weit mehr als 30 Jahren. „Am Ende ist es jedes Jahr das gleiche. Wir sind zufrieden.“
Auch der Ärger um den Strafzettel, den die Beschickerin von einem städtischen Kontrolleur erhalten hatte, hat sich mittlerweile in Wohlgefallen aufgelöst. Landwermann sollte ein Bußgeld für das Parken in der Fußgängerzone zahlen. Die Beschickerin hatte jedoch betont, sie habe nur kurz gehalten, um Waren für ihren Stand auszuladen – und am Ende musste sie das Strafgeld dann doch nicht zahlen.
Ein weiterer Verkaufsschlager auf dem Weihnachtsmarkt war der Grünkohl am Hardekopf-Stand. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem unser Mittagstisch wird sehr gut angenommen, die Kunden sind nett und der Grünkohl ist der Renner“, berichtet Beschickerin Susanne Ludewig, die bereits zum siebten Mal auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. „Im Vergleich zu den Vorjahren wird es immer besser, die Hütte ist immer voll.“
Zufrieden ist auch der Betreiber des Kinder-Karussells im Herzen des Marktplatzes. Berthold-Torsten Gerlach ist selbst zum ersten Mal in Stadthagen dabei, seine Mutter war bereits 2006 hier. Eine gelungene Premiere auf dem Stadthäger Weihnachtsmarkt hat auch Alen Sarbo von der Feuerzangenbowle gefeiert. „Ich würde gerne wiederkommen.“
Wie die ihrer Nachbarin Angelika Gramma ist auch die Bilanz von Sonja Schulz durchwachsen. In ihrer Bastelhütte bietet sie Kunsthandwerk aus Holz an. „Ich habe meine Stammkunden, die mir den Umsatz sichern. Aber sehr viele Besucher ignorieren meinen Stand auch“, erklärt Schulz. Insgesamt sei es in diesem Jahr trotzdem etwas besser gelaufen als im Vorjahr. „Es war aber auch schon mehr los.“

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