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Betreuung zurück auf normalem Niveau

Stadthagen / Ganztagsschulen Betreuung zurück auf normalem Niveau

Die Unruhe der vergangenen Wochen hat ein Ende: An den beiden Grundschulen Am Sonnenbrink und Am Stadtturm läuft die Ganztagsbetreuung inzwischen wieder auf normalem Niveau. Das teilte Stadthagens Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) auf Anfrage dieser Zeitung mit.

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Auch in der Grundschule Am Stadtturm läuft die Ganztagsbetreuung wieder auf dem gewohntem Niveau.

Quelle: rg

Von Axel Wagner

Stadthagen. Die Betreuung der Kinder sei an beiden Schulen gut angelaufen, so Hellmann. Die Stadtverwaltung habe es geschafft, in kürzester Zeit geeignete pädagogische Kräfte zu finden. An der Grundschule Am Stadtturm sind insgesamt sechs neue Betreuer aktiv, dazu weitere an der Grundschule Am Sonnenbrink. Da diese Schule die Einstellungen selbst geregelt hat, konnte Hellmann hier keine genaue Zahl nennen.

Der Hintergrund: Die Stadt Stadthagen hatte die vom Land finanzierte Betreuung bis 14.45 Uhr aufgestockt, die nötigen Zuschüsse dafür hatte sie an die Landeskasse überwiesen. Anfang August war das Angebot ohne Vorwarnung zusammengestrichen worden, nachdem die Landesschulbehörde auf juristische Probleme hingewiesen hatte. Grund war, dass die befristeten Zeitverträge des Betreuungspersonals in unbefristete Verträge umgewandelt werden mussten. Das kollidierte jedoch mit den Zuschüssen der Stadt – die das bei den Schulen angestellte Betreuungspersonal finanzierte –, da diese Beiträge jedes Jahr aufs Neue im Haushalt eingestellt werden müssen. Dieses Problem ist vorläufig gelöst: Die Betreuer sind befristet bei der Stadt angestellt. Wie es allerdings mittelfristig weitergeht, ist noch offen, die Stadtverwaltung will zunächst abwarten, ob die rot-grüne Landesregierung ihr Ziel, mehr Lehrer einzustellen, erreicht.

Bis auf Weiteres werden die Kinder nun an vier Tagen in der Woche jeweils von 7.30 bis 16 Uhr betreut, womit das Angebot wieder dem entspricht, was Eltern vor den Sommerferien in Anspruch nehmen konnten. Diese Lösung, so Hellmann, sei dem flexiblen Handeln aller beteiligten Kräfte vor Ort zu verdanken, sowohl den Schulleitungen als auch den Verwaltungsmitarbeitern und Sozialarbeitern.

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